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Ein überwältigender Gerätepark
Ein überwältigender Gerätepark
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16:44 23.06.2011
Von Nicola Zellmer
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Die Auswahl reicht vom Wandmonitor für die Übertragung von Kamerabildern der Operation bis hin zum hochmodernen, intraoperativen 1,5-Tesla-Kernspintomographen der Firma Siemens in der „Brain Suite“. Dieses Gerät, das aussieht wie ein kompakter Ring mit einer Liege, ermöglicht exakte Aufnahmen auch der weichen Gewebeanteile im Gehirn. Röntgenstrahlung dagegen stellt im Wesentlichen die Knochenstrukturen dar. Möglich wird die Wiedergabe der Bilder aus dem Körperinneren, indem das Gerät mit einem starken Magnetfeld die Atomkerne im Körper gleichrichtet und anschließend misst, wie schnell diese in die Ausgangslage zurückkehren.

Das leistungsstarke Operationsmikroskop der Firma Zeiss bietet den Chirurgen durch eine Vergrößerung des Operationsbereiches maximale Sicherheit bei komplizierten Eingriffen. Nur so kann der Mediziner feinste Nerven und Blutgefäße identifizieren.

Müssen diese Strukturen bei der Operation durchtrennt oder Blutungen gestoppt werden, kommt etwa ein computergesteuertes Ultraschall-Seziergerät der Firma Söring zum Einsatz. Dieses arbeitet mit drei verschiedenen Frequenzen, und der Operateur kann mit den Ultraschallinstrumenten ganz gezielt Blutgefäße schneiden und diese sofort wieder zusammenschweißen, um den Blutverlust gering zu halten.

Um die Risiken der bei den meisten Operationen notwendigen Narkose gering zu halten, überwacht ein Anästhesieassistent der Firma Dräger während des Eingriffs die Beatmung und weitere Körperfunktionen des Patienten wie Herzfrequenz und Blutdruck.

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