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Prof. José Gerardo Martin-Rodriguez: „Ein Lehrer für Humanität“
Prof. José Gerardo Martin-Rodriguez: „Ein Lehrer für Humanität“
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16:45 23.06.2011
Von Nicola Zellmer
Prof. José Gerardo Martin-Rodriguez Quelle: Handout
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Wie haben Sie Prof. Madjid Samii kennengelernt?

Ich traf Prof. Samii zum ersten Mal 1971 in Madrid, wo er eine wundervolle Vorlesung hielt. Von da an entwickelten wir eine sehr tiefe Freundschaft und arbeiteten in vielen Bereichen der Neurochirurgie zusammen. Seine konstante Beunruhigung über die Entwicklungsländer erfüllte unsere Seelen. Ich sage unsere, weil viele von uns Neurochirurgen in verschiedenen Ländern seinen großmütigen Anstrengungen zur Ausbildung junger Neurochirurgen folgten, die nicht den Zugriff auf Wissen haben. Samii war nicht nur ein Lehrer für Neurowissenschaft, sondern auch für Humanität.

Was bedeutet die Kooperation mit Prof. Samii für Sie und Ihre Kollegen?

Viele Jahre lang hatte ich das Privileg, an Kursen, Kongressen und anderen Veranstaltungen mit Prof. Samii teilzunehmen. Zusammen haben wir für den weltweiten Verband der Neurochirurgischen Gesellschaften (WFNS) gearbeitet. Ich half ihm bei der Gründung der WFNS-Stiftung, die jungen Neurochirurgen aus Entwicklungsländern zu einem hervorragenden Training verhilft und ihnen chirurgische Instrumente und Geräte finanziert.

Werden Sie zum INI-Jubiläumskongress anreisen?

Ja! Schließlich durfte ich auch 2000 bei der Eröffnung des INI dabeisein.

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