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Das INI in aller Welt Netzwerke der Medizin

Zusammenarbeit Netzwerke der Medizin

Regelmäßig veranstaltet das INI Fachtagungen mit den weltbesten Wissenschaftlern und Informationstage für Patienten.

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Zahlreiche Gäste erwartet

Die "Gläserne Frau" zog beim Kongress "Medicine Meets Millenium" im Jahr 2000 in Hannover die Blicke auf sich.

Quelle: Handout

Internationale Zusammenarbeit wird am International Neuroscience Institute (INI) von Prof. Madjid Samii groß geschrieben. Dazu zählen nicht nur Kooperationen mit einer ganzen Reihe neurologischer Institute in aller Welt, sondern auch Fachkongresse zu aktuellen Medizinthemen und zu speziellen Fachrichtungen der Hirnchirurgie.

Den Einstieg machte gleich zur Gründung des INI im Juli 2000 der Mammutkongress „Medicine meets Millenium“ unter der Schirmherrschaft des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Über vier Wochen hinweg referierten etwa 300 internationale Experten – darunter mehrere Nobelpreisträger – zu Themen rund um medizinischen Fortschritt und Gesundheit. Damit bot der Kongress nicht nur laienverständliche Einführungen in einzelne Bereiche des Gesundheitswesens, sondern auch wegweisende Ansätze für die Medizin des 21. Jahrhunderts.

Während seines zehnjährigen Bestehens hat das INI sowohl Fachtagungen auf höchstem Niveau als auch Informationstage für Patienten und Angehörige veranstaltet. Im Jahr 2004 beispielsweise organisierte Prof. Samii für etwa 100 internationale Wissenschaftler einen Praxisworkshop, bei dem die Operationen per Videokonferenz in den Hörsaal des Instituts übertragen wurden.

2005 feierte das INI mit einem Neurobionik-Kongress das zehnjährige Bestehen der Stiftung Neurobionik als Träger des Instituts. Dabei ging es unter anderem um die Regeneration von durchtrennten Nervenfasern im Rückenmark, neue Prothesen für Hör- und Sehgeschädigte und die Behandlung des sogenannten Tourette-Syndroms, bei dem die Betroffenen unkontrollierte Bewegungen machen oder plötzliche Schreie ausstoßen.

Immer wieder behandeln Prof. Samiis Expertenworkshops kniffelige Themen der Neurochirurgie. Ein Beispiel dafür war 2007 ein virtueller Workshop, an dem mehr als 200 Ärzte aus Serbien, dem Kosovo und angrenzende Staaten teilgenommen haben. Damals zeigte Samii den Hirnspezialisten die komplizierte Operation sogenannter Schwannomas, das sind Tumore in den Hüllproteinen von Nervenfasern.

Zudem veranstaltet das INI regelmäßig Patientenforen oder Führungen durch die Räume des Institutes. Damit wollen Samii und sein Team aufklären und Ängste bei ihren Gästen abbauen. „Viele wissen doch gar nicht, was wir in diesem Gebäude alles leisten“, sagt Prof. Rudolf Fahlbusch, der in INI für endokrine Neurologie zuständig ist.

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Von Redakteur Nicola Zellmer

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