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Das INI in aller Welt Zahlreiche Gäste erwartet

Jubiläumskongress Zahlreiche Gäste erwartet

Zum zehnjährigen Bestehen des International Neuroscience Institute (INI) lädt das Institut zu einem fünftägigen Kongress für Neurochirurgie nach Hannover ein.

„Wir haben mehr als 300 Referenten aus 45 Ländern und von allen Kontinenten eingeladen“, sagt Prof. Amir Samii.

Er hat die wissenschaftliche Organisation des Kongresses vom 21. bis 25. Juli übernommen und sagt: „Viele davon reisen mit ihren Familien an.“

Themenschwerpunkt des Treffens der weltbesten Neurochirurgen werden die drastischen Weiterentwicklungen in der Neurochirurgie sein. „In den sechziger Jahren konnte man längst nicht allen Patienten helfen“, erklärt Samii. „Dank Operationsmikroskop, Computertomographie und intraoperativer Kernspintomographie hat sich das deutlich verbessert. Heute geht es darum, die Hirnfunktionen und damit die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.“

Das wichtigste Mittel dazu ist die moderne Medizintechnologie. Das INI arbeitete daher von Anfang an mit Partnern aus dieser Industrie wie Siemens, Zeiss, Storz oder Brainlab zusammen. „Beim Kongress werden wir über den derzeitigen wissenschaftlichen Stand in der Neurochirurgie mit computerunterstützter Chirurgie, gezielter Navigation und intraoperativer Kernspin-Kontrolle sprechen“, sagt Samii. „Wir können bei Hirnoperationen genauer kontrollieren als jemals zuvor.“

Gleichzeitig wollen die INI-Experten gemeinsam mit ihren internationalen Kollegen aber auch einen Blick in die Zukunft wagen. „Das Problem sind immer noch die sogenannten Tumorrandzonen, wo nach der Entfernung der Geschwulst einzelne Krebszellen unerkannt zurückbleiben können“, erklärt Samii. Daraus können wiederum Tumoren entstehen.

Derzeit werden verschiedene innovative Methoden entwickelt, um jede einzelne Krebszelle aufspüren zu können. Das INI testet etwa die sogenannte photodynamische Diagnostik. Dabei wird die Substanz 5-Aminolävolinsäure (5-ALA) in die Tumorregion gespritzt. Die Krebszellen nehmen die Substanz bevorzugt auf und leuchten dadurch bei Bestrahlung mit Blaulicht rot auf. „Diese Methode vergleichen wir in einer Studie mit der intraoperativen Kernspintomographie“, sagt Amir Samii.

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