Zur Geschichte des Krankenhauses:
1840 gründeten christlich engagierte Hannoveranerinnen auf Initiative von Ida Arenhold, einer Pionierin der deutschen Sozialfürsorge, den „Frauenverein für Armen- und Krankenpflege“. Aus dem Verein ist die Diakonieschwesternschaft der Friederiken hervorgegangen. Zu ihr zählen aktuell 534 Schwestern, die überwiegend in den Arbeitsfeldern des Friederikenstifts tätig sind. 1843 stellte König Ernst August dem Verein das Grundstück in der Calenberger Neustadt zur Verfügung, auf dem sich das Friederikenstift bis heute befindet. Seinen Namen verdankt das Stift der Gemahlin Ernst Augusts, der jung verstorbenen Königin Friederike von Hannover.
Heute ist das Friederikenstift ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover. Neben dem Haupthaus in der Humboldtstraße gehören die ehemalige Unfallklinik an der Marienstraße sowie eine Sonderstation für Schwerunfallverletzte in Bad Münder/Hachmühlen zum Friederikenstift. Derzeit finden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zur Schaffung einer neuen Intensiv- und Intermediate-Care-Station statt, einige Stationen sowie ein ambulantes Operationszentrum wurden bereits modernisiert. Auf dem Areal des jetzigen Parkhauses haben die Bauarbeiten für eine neue Station begonnen, die in Kooperation mit dem Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg betrieben werden wird.
Kontaktdaten:
| Friederikenstift | |
| Humboldtstraße 5 | 30169 Hannover |
| Marienstr. 37 | 30171 Hannover |
| Am Deisterbahnhof 8 | 31848 Bad Münder |
| Tel. (05 11) 1 29-0 | www.friederikenstift.de |
| Ansprechpartner: Dr. med. Monika Zielmann, MBA | Träger: Diakonische Dienste Hannover |
Grunddaten:
| Anzahl der Betten | 456 |
| Fachabteilungen | 12 |
| Patienten (2008) | 19,082 |
| Beschäftigte Vollkraftstellen (VK) | 1.293 |
| davon Ärzte | 180 |
| davon Pflegekräfte | 501 |
| Qualitätssiegel und Zertifikate | 3 |
Besondere Therapieverfahren oder Schwerpunkte:
Im Friederikenstift wird das gesamte Spektrum der medizinischen Versorgung eines Schwerpunktkrankenhauses durchgeführt. Hervorzuheben ist hierbei ein Zentrum für Unfallpatienten, in das alle Kliniken des Krankenhauses eingebunden sind. 2007 eröffnete das Friederikenstift eine Palliativstation.
Zimmerausstattung:
| Zimmer | 284 |
| Einzelzimmer | 62 |
| Zweibettzimmer | 141 |
| TV im Zimmer | ja, kostenlos |
| Telefon im Zimmer | ja, 1,60 Euro pro Tag, zuzüglich 15 Cent pro Einheit, 5 Euro Pfand für Telefonkarte |
| Internetzugang im Zimmer | nein |
| Aufenthaltsräume/Sitzecke für Patienten und Besucher auf der Station | ja |
Verpflegung:
| freie Menüwahl | ja |
| Menüarten | Vollkost, leichte Kost, Diabetikerkost |
Wahlleistungen:
| Einzelzimmer | 85,74 Euro pro Tag |
| Zweibettzimmer | 40,45 Euro pro Tag |
Nächste Bahn/Busstation:
Haltestelle „Humboldtstraße“, etwa 3 Gehminuten vom Haupteingang
Service in der Klinik:
| Kiosk | ja |
| Patientenbibliothek | ja |
| Blumenladen | nein |
| Friseur |
nein, kommt auf Wunsch ins Haus Kulturangebote: regelmäßige Konzerte |
| Kapelle/Andachtsraum | ja, Stiftskirche |
| Restaurant/Café | ja, Cafeteria |
Persönlicher Eindruck:
Ein einladendes Haus: Obgleich noch nicht alle Stationen saniert sind, herrscht nahezu überall ein freundliches Flair. Ein Blickfang ist die neogotische Stiftskirche, die Patienten und Besuchern jederzeit offensteht. Wie in allen Häusern der Diakonie werden auch im Friederikenstift geistlicher Beistand und eine liebevolle Patientenbetreuung großgeschrieben. Die „Engel“ des Hauses sind die sogenannten „Friederiken“, eine Gemeinschaft von 534 Diakonieschwestern aller Altersstufen.
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