Zur Geschichte des Krankenhauses:
Die Henriettenstiftung wurde 1860 von Königin Marie von Hannover als diakonische Pflegeeinrichtung für Alte und Kranke gegründet. Die in der Henriettenstiftung ausgebildeten Diakonissen setzten einen Standard in der qualifizierten Krankenpflege, der letztlich die Basis für die erst Jahrzehnte später etablierte staatliche Krankenpflegeausbildung bildete.1943 brannten die Gebäude der Henriettenstiftung in der Marienstraße vollständig aus. Der Wiederaufbau gab dem historischen Hauptgebäude im Wesentlichen seine heutige Gestalt. 2002 wurde ein Erweiterungsneubau in Betrieb genommen. Die Henriettenstiftung betreibt einen weiteren Standort in Kirchrode. Hier sind unter anderem die Frauenklinik, die Neurologie, die Geriatrie und die Psychosomatische Klinik untergebracht. Seit 2004 fällt das Lister Krankenhaus, eine Belegklinik für HNO- und Augenheilkunde, unter die Trägerschaft der Henriettenstiftung.
Kontaktdaten:
| Henriettenstiftung | |
| Marienstraße 72–90 | 30171 Hannover |
| Tel. (05 11) 2 89-0 | Fax (05 11) 289-20 08 |
| info@henriettenstiftung.de | www.henriettenstiftung.de |
| Ansprechpartner: Michael Schmitt, kaufmännischer Geschäftsführer | Träger: Diakonische Dienste Hannover |
Grunddaten:
| Anzahl der Betten | 546 |
| Fachabteilungen | 15 |
| Patienten (2007) | 23.724 |
| Beschäftigte Vollkraftstellen (VK) | 473 |
| davon Ärzte | 157 |
| davon Pflegekräfte | 316 |
| Qualitätssiegel und Zertifikate | 4 |
Besondere Therapieverfahren oder Schwerpunkte:
Das Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung bietet in 13 Kliniken und einer Belegabteilung nahezu das gesamte Spektrum der medizinischen Versorgung. Hervorzuheben sind die Geburtsklinik mit spezialisierter Betreuung von Risikoschwangerschaften, ein zertifiziertes Brustzentrum, ein zertifiziertes Gefäßzentrum, ein Wirbelsäulenzentrum, ein Schilddrüsenzentrum, eine Schlaganfallstation sowie eine anerkannte Klinik für Psychosomatische Medizin.
Zimmerausstattung:
| Zimmer | 253 |
| Einzelzimmer | 15 |
| Zweibettzimmer | 154 |
| TV im Zimmer | ja, gebührenfrei |
| Telefon im Zimmer | ja, 1,90 Euro pro Tag, zuzüglich 20 Cent pro Einheit (Wahlleistungspatienten sind von der Grundgebühr befreit) |
| Internetzugang im Zimmer | ja, kann nur mit privatem Laptop bereitgestellt werden |
| Aufenthaltsräume/Sitzecke für Patienten und Besucher auf der Station | ja, auf allen Stationen |
Verpflegung:
| freie Menüwahl | ja |
| Menüarten | normal und vegetarisch |
Wahlleistungen:
| Einzelzimmer | 107 Euro pro Tag |
| Zweibettzimmer | 55 Euro pro Tag |
Nächste Bahn/Busstation:
Haltestelle „Marienstraße“, unmittelbar am Haupteingang.
Service in der Klinik:
| Kiosk | ja, an beiden Standorten |
| Patientenbibliothek | ja |
| Blumenladen | ja, in den Kiosk integriert |
| Friseur | nein, wird auf Wunsch vermittelt |
| Kulturangebote | zeitgenössische Kunst, gelegentliche Konzerte |
| Kapelle/Andachtsraum | ja, am Standort Marienstraße die Mutterhauskirche und ein überkonfessioneller Raum der Stille, am Standort Kirchrode die Simeonkirche |
| Restaurant/Café | ja, an beiden Standorten |
Persönlicher Eindruck:
Wirklich überwältigend ist die mehrere Etagen hohe, überglaste Eingangshalle, die nahezu das Flair eines Grandhotels hat. Schön ist zudem, das in fast allen Räumen zeitgenössische Kunst zu finden ist – im ganzen Haus hängen rund 800 Werke. Nicht nur für Patienten lohnend ist ein Besuch der architektonisch eigenwilligen Mutterhauskirche, die jederzeit offensteht.
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