Harnsäure: Enzyme bauen in der Leber Purine ab – das sind Bausteine der Erbsubstanz, die für den Zellstoffwechsel wichtig sind. Beim Abbauprozess entsteht Harnsäure, die über die Nieren ausgeschieden wird. Ist deren Funktion gestört, können sie die Säure nicht entsorgen. Sie sammelt sich im Blut an und kristallisiert aus – das macht sich in den Gelenken als Gicht bemerkbar.
Nierensteine: Harnsäure oder Salze können zu Nierensteinen kristallisieren. Sie wachsen weiter und lagern sich im Nierenbecken oder den Harnleitern ab. Das kann sehr schmerzhaft sein. Mit Medikamenten oder speziellen Ultraschallwellen zerstört der Arzt die Steine.
Nebennieren: Das sind eigenständige Drüsen, die Hormone produzieren. Dazu gehören etwa Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol, aber auch kleine Mengen von Sexualhormonen.
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