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Allgemeinmedizin

Wegweiser im Infodschungel


Wer sich zum Thema Allgemeinmedizin informieren möchte, verliert leicht den Überblick im Infodschungel.
Mann sucht Informationen im Internet

Informiert per Internet

© Frank Wilde

Viele Festmeter nehmen die diversen Ratgeber in der Regalen der Buchhandlungen ein. Darunter sind Werke, deren Lektüre beinahe ein medizinisches Grundstudium voraussetzt. Und neben gut verständlichen und kompetenten Publikumssachbüchern findet sich eine große Zahl an Abhandlungen, die unseriös oder sogar sachlich schlichtweg falsch sind. Auch die Suche im Internet ist nicht immer von Erfolg gekrönt, weil die immense Informationsflut für den Laien nur schwer auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen ist.

Eine gute Anlaufstelle für Rat und Hilfe bei bestimmten Erkrankungen sind die diversen Patientenverbände. Die Adressen gibt es im Internet etwa auf dem Portal www.unabhaengige-Patientenberatung.de. Wer mehr über eine konkrete Erkrankung wissen und sich dabei auch mit anderen Betroffenen austauschen möchte, kann sich einer regionalen Selbsthilfegruppe anschließen. Eine Übersicht über Gruppen und Ansprechpartner in der Region Hannover hält die Koordinierungsstelle KIBIS, Telefon (05 11) 66 65 67, Internet: www.kibis-hannover.de, bereit.

Allgemeine Informationen zu Gesundheitsthemen gibt es online unter www.stiftung-gesundheit.de sowie auf der Homepage der Ärztekammer Niedersachsenwww.aekn.patienteninfo.de, bei der Bundesärztekammer unter www.bundesaerztekammer.patienten.de und unter www.patienteninfo-berlin.de.

Die Internetseite der Apotheker bietet unter www.aponet.de zahlreiche Hinweise zu häufigen Alltagsbeschwerden.
Seriöse und kritische Berichte zum Thema Arzneimittel veröffentlicht die Zeitschrift „Gute Pillen – schlechte Pillen“. Sie liegt in einigen Arztpraxen aus, ist aber auch frei verkäuflich (Informationen dazu im Internet unter www.gutepillen-schlechtepillen.de oder beim Berliner Westkreuz-Verlag unter Telefon (0 30) 7 45 20 47).

Wer sich für Ernährung bei Diabetes interessiert, erhält konkreten Rat bei der „ChipListe“. Die Info-Broschüre ist in deutscher, türkischer und russischer Sprache in Apotheken erhältlich und kostet drei Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.chipliste.de.

von Kirsten Allée

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