Katarakt: Als Katarakt bezeichnen Mediziner die Eintrübung der Linse, auch „grauer Star“ genannt. Die trübe Linse wird operativ entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Diese Operation ist mittlerweile ein Standardeingriff und wird etwa 500 000-mal pro Jahr vorgenommen. Danach ist das Sehvermögen des Patienten in der Regel wiederhergestellt.
Presbyopie: Presbyopie ist die abnehmende Fähigkeit des Auges, nahe Gegenstände scharf abzubilden. Diese sogenannte Alterssichtigkeit beginnt etwa mit dem 40. Lebensjahr. Mit steigendem Alter verhärtet sich die Linse. Als Folge kann sie sich nicht mehr genügend wölben, und wir sehen den Nahbereich verschwommen.
Strabismus: Etwa zwei Millionen Deutsche schielen. Dabei blickt ein Auge geradeaus, das andere entweder oben, unten oder zur Seite. Schielen ist eine echte Sehstörung. Das Gehirn bemüht sich, die Bilder beider Augen zur Deckung zu bringen. Gelingt das nicht, kann ein Auge die Funktion des anderen übernehmen. Das andere verkümmert, obwohl es eigentlich gesund ist.
von Kirsten Allée
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