Siebbein: Das Siebbein dient als knöcherne Grundlage der Nase. Der ursprünglich dreiteilige Schädelknochen liegt vor dem Keilbein. Mit seinem Mittelstück bildet das Siebbein die knöcherne Nasenscheidewand und das Dach der Nasenhöhle mit der sogenannten Siebplatte, durch die die Fasern des Riechnervs hindurchtreten. Mit den paarigen Seitenteilen formt das Siebbein die mittleren und oberen Muscheln der Riechwülste sowie das Siebbeinlabyrinth.
Nasenpolypen: Nasenpolypen sind gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut, die die Atmung in Mitleidenschaft ziehen können. Als Therapie kommen abschwellende Kortisonpräparate infrage. In schweren Fällen müssen die Polypen operativ entfernt werden.
Riechfeld: Die Riechschleimhaut des Menschen hat etwa die Größe einer Eurocent-Münze. Aus der Schleimhaut ragen Fortsätze mit den Geruchsrezeptoren. Diese Rezeptoren können verschiedenste Gerüche nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip erkennen. Dockt ein Geruchsmolekül an, löst der Rezeptor ein Aktionspotenzial aus, das den Riechnerv aktiviert.
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