Allein unser Verdauungssystem produziert täglich insgesamt sechs bis sieben Liter Speichel, Magensäure, Bauchspeicheldrüsensekret und Gallensäure. Zwei Drittel Wasser stecken in unseren Körperzellen, ein weiteres Drittel fließt im Blut.
Weil ein erwachsener Mensch täglich rund 2,5 Liter Flüssigkeit über Haut und Lunge, den Darm und als Harn ausscheidet, muss diese Menge ersetzt werden, am besten durch Wasser. Wer Wasser trinkt, verbrennt dabei sogar Energie - 20 Kalorien für ein 0,2-Liter-Glas. Das sind bei zwei Litern Wasser schon 200 Kalorien pro Tag. Stellen Sie sich stilles Wasser, Kräuter- oder Früchtetee auf den Schreibtisch, Nachttisch oder Couchtisch, und trinken Sie mindestens acht Gläser á 0,2 Liter über den Tag verteilt.
Fehlt dem Körper Wasser, wird durch den Flüssigkeitsmangel das Blut dickflüssiger. Die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung der Organe verschlechtern sich. Ausgetrocknete Schleimhäute in Nase und Hals beeinträchtigen die Immunabwehr, da sie weniger gut eine Barriere gegen die krankmachenden Keime bilden können. Auch das Gehirn wird nicht mehr ausreichend durchblutet, was zu Konzentrationsmangel führt und Kopfschmerzen verursachen kann. Die Verdauung wird träge, Schadstoffe werden schlechter abtransportiert. Jahrelanger Flüssigkeitsmangel kann schließlich zu Nierenschäden und frühzeitigen Falten führen.
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