Allerdings unterliegen sie zurzeit weder dem Heimgesetz noch der Heimaufsicht, was sich mit der Novellierung des Heimgesetzes ändern soll. Die WG-Bewohner haben den Status eines Mieters und sind, so weit sie dazu in der Lage sind, an allen Verrichtungen des Alltags wie Einkäufen oder der Essenszubereitung beteiligt, wodurch der Erhalt ihrer motorischen und geistigen Fähigkeiten gefördert wird. Sie bleiben lange mobil, Tendenzen von Rückzug oder Depression werden vermieden, der Einsatz von Psychopharmaka ist in den bisher untersuchten Pflege-WGs gering.
Die Alzheimer Gesellschaft Hannover hat eine Angehörigengruppe gegründet, in der alle Fragen zu Pflege-WGs erörtert werden. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter (05 11) 2 15 74 65. Informationen gibt auch die Niedersächsische Fachstelle für Wohnberatung, Katrin Hodler, Telefon (05 11) 3 88 28 95.
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