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Weltraumrakete von SpaceX explodiert

Facebook-Satellit an Bord Weltraumrakete von SpaceX explodiert

In Cape Canaveral ist eine unbemannte Rakete der Raumfahrtfirma SpaceX explodiert. Sie sollte am Sonnabend starten und einen Facebook-Satelliten ins All bringen.

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Bei einem Test ist eine Falcon-9-Rakete von SpaceX (Archivbild) explodiert, wie die NASA und Medien am Donnerstag berichteten.

Quelle: dpa/SpaceX

Cape Canaveral. Auf dem US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ist eine Rakete explodiert. Die Explosion habe sich am Donnerstag auf dem Gelände der privaten Raumfahrtfirma SpaceX ereignet, meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die US-Weltraumagentur Nasa.

Fernsehbilder zeigten, wie über dem Gelände eine schwarze Rauchwolke aufstieg. Menschen seien nicht in Gefahr gewesen, teilten die lokalen Rettungsbehörden per Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Wir beobachten die Situation, aber bislang sind wir noch nicht angefordert worden“, wurde ein Sprecher von „Florida Today“ zitiert.

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Dem Bericht zufolge war am Donnerstagmorgen (Ortszeit) ein Routinetest mit einer unbemannten Rakete geplant. Am Sonnabend sollte die Rakete dann für Facebook einen Satelliten ins All bringen. Das bestätigte Konzernchef Mark Zuckerberg am Donnerstag.

"Ich bin zutiefst enttäuscht zu hören, dass der Fehlstart von SpaceX unseren Satelliten zerstört hat", schrieb Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite. Der Satellit sollte eine Internetverbindung in Regionen in Afrika ermöglichen.  

Untersuchung nach der Explosion

Bereits im Juni vergangenen Jahres war eine Rakete des Unternehmens SpaceX beim Start explodiert. Sie hatte den mit Nachschub beladenen Raumfrachter "Dragon" zur Internationalen Raumstation ISS bringen sollen. Der Frachter zerbrach durch die Explosion.

Damals sagte SpaceX-Chef Elon Musk, dass warhscheinlich eine zerbrochen Stahlstrebe für die Explosion verantwortlich gewesen sei. "Es sieht so aus, als sei die Strebe fehlerhaft hergestellt worden", sagte er im Juli 2015 bei einer Telefon-Pressekonferenz.

SpaceX entwickelt unter anderem wiederverwendbare Raketen. Nach vier gescheiterten Versuchen war im April 2016 erstmals eine Rakete von wieder sicher auf einer unbemannten schwimmenden Plattform gelandet.

dpa/RND/wer

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