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Museum zeigt Originalskelett von T. rex

Besucheransturm erwartet Museum zeigt Originalskelett von T. rex

Die neue Attraktion des Berliner Naturkundemuseums heißt "Tristan Otto": Auf diesen Namen wurde eines der vollständigsten Skelette eines Tyrannosaurus Rex getauft. Es ist ab sofort in Berlin zu sehen.

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Der Tyrannosaurus rex "Tristan Otto" steht die nächsten drei Jahre in Berlin. Das Skelett ist rund vier Meter hoch und zwölf Meter lang.

Quelle: Britta Pedersen/dpa

Berlin. Ein etwa zwölf Meter langes Original-Skelett eines Tyrannosaurus rex ist ab Donnerstag im Berliner Naturkundemuseum zu sehen. Das Skelett gilt als eines der vollständigsten weltweit. Der T. rex namens Tristan Otto könnte ein Besuchermagnet werden: "Über die Feiertage rechnen wir mit einem Ansturm", sagte Museumssprecherin Gesine Steiner.

Tristan hatte Zahnprobleme

Sonderöffnungen und -führungen in den kommenden Wochen seien geplant, insgesamt sei der Dinosaurier mindestens drei Jahre zu sehen. Das Museum rät zum Ticketkauf vorab. Parallel zur Ausstellung soll das mehr als 66 Millionen Jahre alte Skelett auch weiter erforscht werden. Sein genaues Alter, seine Krankheiten, seine Umwelt und seinen Speiseplan etwa wollen die Forscher am Museum künftig besser verstehen. Schon bekannt ist, dass der bissige Dino wohl unter Zahnproblemen litt und Schwellungen am Kiefer hatte.

Der Dino-Fund aus den Jahren 2010 bis 2012 ist die Leihgabe eines Sammlers, der in London lebt. Dass der Eigentümer seinen Tristan gerade hier zeigt, werten in Berlin viele als Anerkennung. Doch bis es so weit war, sorgte der Dino auch für eine Menge Arbeit: Aus 300 Teilen puzzelten Mitarbeiter ihn zusammen, 170 davon sind original.

Viele Fossilien sind in Privathand

Auf 50 bis 70 beziffern Experten die Zahl der Funde zum T. rex weltweit. "Ganz oft sind es aber einzelne Knochen oder Fragmente, die nur Experten dieser Art zuordnen können", sagte der Paläontologe Kai Jäger von der Universität Bonn. Tristan, insbesondere den Schädel, wertet er als "außergewöhnlich". Auch, weil er überhaupt der Öffentlichkeit gezeigt wird: Viele Fossilien seien in Privathand und nicht einmal Wissenschaftlern zugänglich. Museen zeigten auch oft Reproduktionen, weil die Originalteile durch den Druck des Gesteins zerdrückt oder eingedellt seien.

dpa

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