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23:00 02.12.2015
Wann ist die beste Aufstehzeit? Schlafforscher der Charité geben Antworten. Quelle: Jens Kalaene/dpa (Symbol)
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Berlin

"Kein Wunder, dass du müde bist – du hast ja auch viel zu viel geschlafen." Das darf sich manch einer anhören, der vielleicht zehn Stunden geschlafen hat und trotzdem nicht fit ist. Aber stimmt das eigentlich? Ja, zumindest für Menschen mit einem gesunden Schlaf, sagt Prof. Ingo Fietze, Leiter des interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité Universitätsmedizin in Berlin.

"Wie ein zu langer Mittagsschlaf"

Das heißt nicht, dass zehn Stunden Schlaf per se zu viel sind und man danach müde ist. "Man kann eigentlich so lange schlafen, wie der Körper es fordert", sagt Fietze. Oft mache man aber den Fehler, dass man sich nochmal umdreht und doch wieder einschläft, wenn man nach sieben oder acht Stunden eigentlich genug geschlafen hat. "Danach kommt der Körper nicht mehr in den Tiefschlaf."

Das Nochmal-Umdrehen bringt dann auch nicht mehr Erholung – im Gegenteil. "Das ist wie ein Powernap zur falschen Zeit oder ein zu langer Mittagsschlaf." Deshalb sollte man, wenn man nach sieben oder acht Stunden erholt aufwacht, am besten einfach aufstehen, empfiehlt Fietze.

dpa

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