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„Curiosity“ nach Zwangspause wieder im Einsatz

Marsrover „Curiosity“ nach Zwangspause wieder im Einsatz

Sechs Tage stand der Marsrover „Curiosity“ still. Die Technik hatte gestreikt. Jetzt erforscht er wieder den Roten Planeten. „Curiosity“ rollt seit mehr als einem Jahr über den Roten Planeten und soll dort nach Spuren von früherem Leben suchen.

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Der Marsflitzer forscht wieder: Nach technischen Problemen ist "Curiosity" wieder im Einsatz.

Quelle: dpa

Washington. Nach einer Zwangspause wegen eines Elektronik-Problems ist der Marsrover „Curiosity“ zurück im Einsatz. Der Rover habe am Wochenende seine Forschungsarbeit wieder aufgenommen und eingesammelten Steinstaub vom Roboterarm in ein Labor in seinem Inneren übergeben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Montag mit. Einige der Bodenproben seien bereits im Labor des Gefährts analysiert worden.

Zuvor hatte „Curiosity“ eine sechstägige Zwangspause einlegen müssen, nachdem Nasa-Wissenschaftler eine Veränderung der Stromspannung in dem Roboter entdeckt hatten. „Wir haben eine Liste von möglichen Ursachen gemacht und überprüft, welche wir wieder streichen können, eine nach dem anderen“, sagte der Nasa-Ingenieur Rob Zimmermann.

Wahrscheinlicher Grund für den kurzen Ausfall von „Curiosity“ sei ein Kurzschluss in einem Generator gewesen, hieß es. Der Rover und der Generator seien aber unbeschädigt und funktionierten nun normal.

„Curiosity“ rollt seit mehr als einem Jahr über den Roten Planeten und soll dort nach Spuren von früherem Leben suchen. Das sechsrädrige Gefährt hat etwa die Ausmaße eines Kleinwagens und ist vollgepackt mit Kameras und Messinstrumenten, darunter eine Wetterstation, ein Strahlenmessgerät und ein Gerät zum Aufspüren von Wasserstoff. Seit seiner Landung im August 2012 hat „Curiosity“ Zehntausende Fotos zur Erde geschickt und Hunderte Meter auf dem Mars zurückgelegt.

dpa

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