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14:32 07.12.2016
Wenn man sich beim Kauf und bei der Pflege an einige Grundregeln hält, sieht der Weihnachtsbaum bis zum 6. Januar garantiert noch schön aus.  Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Ob ein Weihnachtsbaum gesund und frisch ist, lässt sich leicht feststellen. Die Nadeln eines frischen Christbaums sind intensiv und gleichmäßig grün. Sie sollten beim Kauf auch noch fest sitzen, selbst wenn man den Baum schüttelt. Eine gute Tanne ist außerdem gleichmäßig und rund gewachsen, die Zweige sind unverletzt und der Stamm ist gerade abgeschnitten. Die Schnittstelle sollte nicht ausgetrocknet sein.

Beim Transport auf dem Auto sollte der Baum nicht über das Fahrzeug hinausragen. Und die Spitze zeigt laut Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) am besten nach hinten, so kann der Fahrtwind nicht in die Zweige greifen und sie zerstören. 

Nach dem Kauf sollte der Baum aufrecht im Netz an einer kühlen, sonnen- und windgeschützten Stelle aufbewahrt werden. Damit er nicht austrocknet, wird der Stamm zwei bis drei Zentimeter angeschnitten und in einen Eimer mit Wasser gestellt. Ein zwei Meter hoher Weihnachtsbaum benötigt in der Regel zwei Liter Wasser am Tag.
Der Baum sollte am besten einen Tag vor dem Schmücken aufgestellt werden, damit er seine Äste wieder in die richtige Position bringen kann. Wenn dann schon die ersten Nadeln abfallen, ist das ganz normal: Durch die Ernte ist der Christbaum gestresst und wirft deshalb ältere Triebe ab. Damit er nicht noch mehr Nadeln verliert, sollte er nicht direkt an der Heizung aufgestellt werden.

Das sind die beliebtesten Weihnachtsbäume der Deutschen

1. Der Klassiker: Die Nordmanntanne

Dieser Baum ist schlichtweg der Weihnachtsbaum für Deutschland. Er macht laut Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) einen Marktanteil von knapp 75 bis 80 Prozent aus. Und er werde sogar nur für diesen Zweck angebaut. Die Nordmanntanne hat einfach die perfekten Voraussetzungen: Sie ist sattgrün, hat weiche und glänzende Nadeln, einen gleichmäßigen Wuchs, und sie hält sich lange, wie der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland erklärt. Einziger Nachteil, den manche sogar schätzen: Die Nordmanntanne verbreitet keinen Duft im Zimmer. Ihr Preis: Der Bundesverbandes der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland (BWS) rechnet mit 18 bis 23 Euro pro Meter - die teuerste Baumart fürs Weihnachtsfest. Sie braucht auch bis zu 15 Jahre, um Zimmerhöhe zu erreichen.

2. Der Duftspender: Die Blaufichte

Sie ist anders - und hat mit 15 Prozent Marktanteil nur eine verhältnismäßig kleine Fangemeinde: Die Blaufichte trägt kräftig grüne bis stahlblaue Nadeln. Ihr Wuchs ist schön und wirkt natürlich, sie duftet angenehm. Laut der SDW eignet sich der Aufbau der Äste besonders für schweren Baumschmuck und echte Kerzen. Nachteil: Die Nadeln piksen. Ihr erwarteter Preis laut BWS: 10 bis 12 Euro pro Meter.

3. Die Alternative mit Duft: Die Rotfichte

Die sonstigen Fichten haben zusammen etwa 7 Prozent Marktanteil. Dazu zählt die Rotfichte, auch gerne als Rottanne bezeichnet. Sie hat dunkelgrüne Nadeln, die leicht stechen. Leider ist sie nicht besonders gut haltbar, in warmen Räumen nadelt die Rotfichte bald. Dafür ist die preiswert: Der BWS rechnet mit Preisen von 6 bis 8 Euro pro Meter.

4. Die Exzentrische: Die Nobilistanne

Dieser Baum ist etwas für all jene, die es nicht so perfekt wollen: Die Äste der Nobilistanne, auch als Edeltanne bekannt, wachsen etwas asymmetrisch. Insgesamt ist sie eher schlank. Ihre Nadeln sind mehr silbrig-blau. Außerdem verströmt das Gehölz einen intensiven Duft nach Orange. Dieser Baum hat aber nur gut 3 Prozent Marktanteil.

5. Der Tipp: Die Douglasie

Sie hat weiche und dünne Nadeln, die nach Zitrone duften - vor allem, wenn man diese zerreibt. Sie hält sich ähnlich lange wie die Blaufichte, gilt aber als günstiger als diese. Nachteil: Die dünnen Äste biegen sich leicht durch, weshalb der Schmuck nicht zu schwer sein darf. 

dpa/ewo

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