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Studie

Der Vorname soll entscheidend für die Bildungschancen sein


Der Vorname eines Kindes kann einer Studie zufolge entscheidend für dessen Bildungschancen sein.
Vornamen wie Charlotte, Sophie, Marie stellen sich im Bewusstsein von Lehrern als leistungsstärker dar als Chantal oder Mandy.

Vornamen wie Charlotte, Sophie, Marie stellen sich im Bewusstsein von Lehrern als leistungsstärker dar als Chantal oder Mandy.

© Michael Thomas (Archiv)

Bestimmte Vornamen führen bei vielen Grundschullehrern zu Vorannahmen, was die Fähigkeiten und das Verhalten der Kinder betrifft, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Universität Oldenburg belegt. Demzufolge werden Schüler mit bestimmten Namen von Lehrern eher negativ oder positiv wahrgenommen.

Als eher freundlich, leistungsstärker und verhaltensunauffällig stellen sich laut der Studie Kinder mit Vornamen wie Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob im Bewusstsein von Lehrern dar. Dagegen werden Namen wie Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin oder Maurice eher mit Leistungsschwäche und Verhaltensauffälligkeit assoziiert. Besonders Kevin hat sich den Angaben zufolge als stereotyper Vorname für einen „verhaltensauffälligen“ Schüler herausgestellt.

Solche einseitigen Erwartungshaltungen könnten dazu führen, dass Schüler „in Schubladen gesteckt“ werden, aus denen sie nur schlecht wieder herauskämen, sagt die federführend an der Studie beteiligte Erziehungswissenschaftlerin Astrid Kaiser. Der überwiegende Teil der Grundschullehrer assoziiere Persönlichkeitsmerkmale zu Vornamen, ohne darüber zu reflektieren oder davon Abstand zu halten. Nur ein sehr geringer Anteil halte eine kritische Distanz zu Vorannahmen in Verbindung mit Vornamen.

Die Wissenschaftler hatten per Online-Fragebogen knapp 2 000 Grundschullehrer anonymisiert befragt. Grundlage für die jetzt vorgestellten Ergebnisse ist die Auswertung von 500 Fragebögen.

ddp

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  • sdvsv dsvcds – 20.05.10
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  • a acs – 20.05.10
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  • vwafsc wasc – 20.05.10
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  • Konsequenzen ziehen! Pestalozzine – 21.09.09
    Eine fragwürdige und keineswegs repräsentative Studie, die gezielt und geballt in die Medien lanciert wurde, um die ärgsten Manipulationen besonders an Niedersachsens Schulen zu verschleiern! Wo die Drahtzieher zu suchen sind, liegt auf der Hand. Offensichtlich wird: Man weiß nicht, wie man die ganzen Schulskandale der manipulierenden Lehrer verkaufen soll.
    Das unübersehbare Fehlverhalten gewisser Lehrer muss schließlich irgendwie erklärt werden. Doch hier beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz: Was uns unterschwellig suggeriert werden soll „Eltern haben es selbst schuld, wenn ihr Kind in der Schule abgewertet wird“ – entlarvt sich als Eigentor.
    Führen wir uns vor Augen: Wer Schüler diskriminiert - egal aus welchen Gründen- verstößt damit gegen das Grundgesetz und die Uno-Kinderschutzrechte! Die Thematik schreit geradezu nach einer Konsequenz: Änderung des Kündigungsschutzes bei nachgewiesenem Fehlverhalten. Die Unterdrückung intelligenter Kinder in den Schulen kann sich unser Land nicht länger leisten- und schon gar nicht unfähige, manipulierende Lehrer!


    Menschen, die sich selbst auf internationalem Terrain bewegen, verbinden z.B. den klassischen Namen Chantal mit:
    · Chantal Mouffe (Belgische Politikwissenschaftlerin)
    · Chantal Galladé (Schweizer Politikerin)
    · Chantal Chawaf (Franz. Schriftstellerin)
    · Chantal Dällenbach (Französische Langstreckenläuferin)
    · Chantal de Freitas (Schauspielerin)
    · Chantal Akerman (Belgische Filmreggisseurin)
    · Chantal Goya (Französische Schauspielerin & Sängerin)
    · Chantal Kreviazuk (Komponistin und Sängerin)
    · Chantal Maillard (Belgisch-Spanische Autorin)
    · Chantal Bournissen (Schweizer Skirennfahrerin)
    · Chantal Schreiber (Deutsche Autorin)
    · Claude Chantal (Französische Schauspielerin)
    · Johanna Franziska von Chantal (Heilige der Katholischen Kirche)
    · Marie-Chantal Miller (Prinzessin von Dänemark und Kronprinzessin von Griechenland)

    Aber: Wir kennen da übrigens eine Astrid , die ..... oh jeh!!!!!
  • Anwort an A - Z A und O – 20.09.09
    Haben wir den Witz nicht verstanden, liebe A - Z?
  • Kevinismus A - Z – 20.09.09
    Von einer Chantal-Cloè kann ja nur so ein primitiver Kommentar kommen....
  • wissenschaftlicher Unsinn G. Leibniz – 19.09.09
    Die Annahme, das der Name zu niedriegeren oder höheren Bildungschancen führt, ist natürlich völliger Unsinn. Die Korrelation liegt woanders, nämlich in der Tatsache, dass bestimmte Schichten der Bevölkerung ihren Kindern überwiegend bestimmte Namen geben. Die Bildungschancen sind eher darauf zurückzuführen, dass die Eltern auch nicht sehr helle im Kopf sind und sich das vererbt. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
  • kevinismus schakkeline aus pankow – 17.09.09
    ein klassiker aus der kevinismus-forschung:

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  • Mal ganz ehrlich ) Fufu – 17.09.09
    Haben wir eigentlich nicht ganz andere Probleme in unserer Gesellschaft? Was soll dieser Schwachsinn ?
  • "Diagnose" ist noch besser Chantal-Cloé Brettschneider – 16.09.09
    "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose." stammt von einer Lehrerin im Rahmen dieser Untersuchung (siehe wesentlich besseren Beitrag bei spiegel.de).

    Ich vermute allerdings, dass die Umfrage längst nicht von allen Lehrkörpern ernst genommen wurde. Diese Kevinismus-Satire ist ja hinlänglich bekannt (zumindest unter "Gebildeten") und es wird also auch gerne drauf eingestiegen.

    Übrigens, hab' letztens einen netten Autoaufkleber gesehen:
    "Kein Balg mit scheiß Namen on board"

  • Vorurteile whoknows – 16.09.09
    haben Lehrer genausoviel wie andere Menschen auch, aber Kevin ist auch kein NAme, das ist ein Zustand - sagt ein nicht Lehrer...
  • Doch, doch... Noel-Justin Müller – 16.09.09
    Lehrer sind immer an allem schuld. Das muss so sein, damit der Rest sich besser fühlt und eigene Fehler abschieben kann.
  • bestätigt Chantal-Cloé Brettschneider – 16.09.09
    Ach ja, das ist ja die HAZ-Leserschaft hier. Ohne "Achtung Satire"-Vermerk geht's da wohl nicht.
  • Vorurteile Körperwelten – 16.09.09
    Sehr wohl ist dem Lehrkörper demnach ein Vorwurf zu machen, wenn dieser in Schubladen denkt.
    Man kennt es ja selber aus seiner Schulzeit, dass bspw. Kinder von Doktoren, Firmeninhabern usw. Sonderrollen hatten ....
    Wie wäre es mit der Hautfarbe, Haarfarbe (Blondinen bevorugt?) zu sehen?
    Aber bevor man zu sehr auf den Lehrkörper zeigt, irgendwie hat doch jeder selber Vorurteile. Das liegt wohl in der Eigenart des Menschen. Muss wohl in der Evolution seinen Sinn haben ....
  • Kevinismus Chantal-Cloé Brettschneider – 16.09.09
    Den Lehrkörpern ist da aber kein Vorwurf zu machen. Der sog. Kevinismus (s. Google) ist eine sehr ernsthafte Erkrankung von Eltern, die hauptsächlich den Unterschichten angehören.

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