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Paläontologie

Deutsche Forscher finden Beweis für Ursprung der Vögel

Mit dem Fund von versteinerten Spuren haben deutsche Wissenschaftler den Ursprung der Vögel aufgehellt. Die Paläontologen aus Braunschweig und Hannover hatten die Funde in Westafrika gemacht.

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Das Modell eines Raptoren im naturhistorischen Museum in Braunschweig. Spuren dieses Dinosauriers mit einem Alter von rund 161-176 Millionen Jahren wurden in Niger in der Südsahara gefunden.

Das Modell eines Raptoren im naturhistorischen Museum in Braunschweig. Spuren dieses Dinosauriers mit einem Alter von rund 161-176 Millionen Jahren wurden in Niger in der Südsahara gefunden.

© dpa

Die Paläontologen haben in Niger (Westafrika) Abdrücke von Fährten genommen, die eindeutig von Raptoren stammen und ein Alter von 161 bis 176 Millionen Jahren haben. Das teilte das Staatliche Naturwissenschaftliche Museum in Braunschweig am Dienstag mit. Der Entdecker der Spuren ist Museumsdirektor Ulrich Joger.

Die Analyse der Fährten habe nun die Gewissheit gebracht, dass das Tier zu der Gruppe der Vögelvorfahren gehört. Zudem beweise das Alter des Fundes, das Raptoren die Vögel-Vorfahren sein müssen.

Mit kriminalistischer Akribie hätten Alexander Mudroch und Ute Richter die 120 Einzelabdrücke analysiert. Sie fanden heraus, dass sie von mindestens drei Einzeltieren stammen, die mit 6 bis 13 Stundenkilometer über eine austrocknende Schlammfläche liefen. Der Präparator Sven Kollhoff fertigte daraufhin eine lebensgroße Rekonstruktion des Raubsauriers an. „Die noch unbekannte Dinosauriergattung wird in Kürze einen wissenschaftlichen Namen erhalten, der an ihre Bedeutung als Urahn der Vögel erinnert“, sagte Joger.

Die charakteristischen Abdrücke zeigen nur zwei Zehen pro Fuß, während andere zweibeinige Dinos auf drei Zehen liefen. Die dritte Zehe war bei den Raptoren mit einer sichelförmigen „Mörderkralle“ versehen und wurde beim Laufen hochgeklappt, so dass sie keine Abdrücke hinterließ. Die Fährtenabdrücke sind noch bis Sonntag (14. Januar) in der Sonderausstellung „Projekt Dino“ in Braunschweig zu sehen und sollen später in einer Dauerausstellung einen Platz finden.

dpa


  • Danke schneehuhn – 10.02.10
    Danke - ungetrübte Freude über die Arbeit der Paläontologen.

    Ich stehe ja auch zu meinem falschen "seid" - wenns auch schwer fällt (-;
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  • Stillschweigend... Sascha Aust / HAZ.de – 10.02.10
    @ Schneehuhn: Sie haben aber so was von recht, stillschweigendes Ändern ist kein feiner Zug. War aber keine Absicht, das lag an einer etwas missglückten Absprache auf unserer Seite. Vielen Dank für den froschen ...ups... forschen Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Froscher Schneehuhn – 10.02.10
    Hey. Leute,

    seit keine Frösche und wenigstens ehrlich. Stillschweigend Fehler zu beseitigen ohne einen Ton zu sagen, gehört sich schlicht nicht, gerade im Internet, wo sich ein Beitrag auf den anderen bezieht.
    Jeder macht Fehler, aber es scheint nicht mehr modern, dass man dazu steht. Das war früher bei der HAZ anders.
    Ein kleiner Hinweis, ein "sorry", ließe das Schneehuhn nicht so alt aussehen und sich nicht so über dieses wenig nutzerfreundliche Verhalten ärgern.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Glückwunsch Schneehuhn – 10.02.10
    Glückwunsch, nicht der HAZ für die "Froscher" (*lol*), sondern Ute Richter, die bereits in Hannover/Münchehagen supergute Arbeit geleistet hat. In Niedersachsen haben wir wirklich herzeigbare Dino-Froscher, .. huups: Forscher. Super, weiter so!
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