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Es regnet Sternschnuppen

Lichtspektakel am Himmel Es regnet Sternschnuppen

Ein ergiebiger Sternschnuppen-Regen wird in den nächsten Tagen über der Erde niedergehen. Der Strom der Perseiden ist aber nur zu bewundern, wenn das Wetter mitspielt. Zudem könnte ein zweites Himmelsphänomen die Sternschnuppendichte senken.

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Eine Sternschnuppe ist über einem Baum zu sehen.

Quelle: dpa

Diesem Himmelsschauspiel fiebern viele Sternbeobachter und Romantiker entgegen: Jedes Jahr im August geht mit den Perseiden ein ergiebiger Sternschnuppen-Regen über der Erde nieder. Besonders oft dürfte der Himmel zwischen dem 10. und 14. August aufleuchten. Astronomen erwarten den Höhepunkt mit rund 100 Sternschnuppen pro Stunde für die Nacht von Freitag auf Samstag. Die beste Beobachtungszeit ist am Samstagmorgen kurz vor der Dämmerung.

Ursache des Phänomens ist der Komet Swift-Tuttle, der eine lange Staubspur hinter sich herzieht. Auf ihrer Bahn um die Sonne kreuzt die Erde diesen Schweif jedes Jahr im August. Dann dringen Teilchen davon als Meteore mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre ein und verglühen dabei in einem mehr oder weniger hellen Lichtstreifen.

Es droht dichte Bewölkung am Nachthimmel

In diesem Jahr könnte ein zweites Himmelsphänomen die Sternschnuppen-Dichte senken: Am Samstagabend ist Vollmond. Damit die Helligkeit des Erdbegleiters das Auge nicht zu stark blendet, rät Christoph Prall von der Vereinigung der Sternfreunde, aus dem Schatten von Bäumen oder Gebäuden nach oben zu schauen. Dabei sollte möglichst der Blick auf die Umgebung des Sternbildes Perseus frei bleiben. Weil der Meteorstrom von dort zu kommen scheint, wird er Perseiden genannt. Perseus steht gegen 23 Uhr am Nordost-Himmel und ist unterhalb der Kassiopeia mit ihrer markanten W-Form zu finden.

Allerdings droht über weiten Teilen Deutschlands dichte Bewölkung den Nachthimmel zu verdecken. Das unbeständige Wetter soll laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes bis zum Wochenende andauern. Die besten Chancen auf klaren Himmel haben demnach die Menschen in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, im Saarland und im südlichen Hessen. Dort soll sich ab Donnerstag Hochdruckeinfluss bemerkbar machen. Die Norddeutschen haben dagegen in diesem Jahr eher schlechte Aussichten, das Naturschauspiel bewundern zu können.

dpa

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