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Zika-Impfstoffe wirken bei Mäusen

Experimentelle Studie Zika-Impfstoffe wirken bei Mäusen

Noch gibt es keinen Impfstoff gegen den Zika-Virus, aber eine aktuelle Studie gibt Hoffnung: Zwei experimentelle Impfstoffe haben sich bei Versuchen mit Mäusen als wirksam erwiesen. Die Tiere hätten bei Laborversuchen schon nach nur einer Impfdosis einen "kompletten Schutz" gegen das Virus entwickelt, heißt es am Dienstag im Fachmagazin "Nature".

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Mücken übertragen den Virus. Vielleicht gibt es schon bald einen Impfstoff.

Quelle: dpa

Cambridge. Die Untersuchung wecke "Optimismus", dass ein Zika-Impfstoff für den Menschen entwickelt werden könne, sagte Studienleiter Dan Barouch von der Harvard Medical School. Zugleich mahnte er "Vorsicht" an – schließlich lassen sich die Studienergebnisse von Mäusen nicht einfach auf den Menschen übertragen.

Einer der beiden Impfstoffe basiert auf inaktivierten Zika-Viren, beim anderen handelt es sich um einen sogenannten DNA-Impfstoff.

Rund anderthalb Millionen Menschen in Brasilien betroffen

Das durch Stechmücken übertragene Zika-Virus grassiert derzeit in Süd- und Mittelamerika, Brasilien ist mit bislang rund anderthalb Millionen infizierten Menschen am stärksten betroffen. Das Virus kann bei ungeborenen Kindern Mikrozephalie auslösen, einen abnormal kleinen Kopf und damit einhergehende schwere Hirnschäden auslösen. Bislang sind mehr als 1600 Fälle bekannt.

Bei Erwachsenen wird das Virus unter anderem mit der seltenen Nervenkrankheit Guillain-Barré-Syndrom in Verbindung gebracht. Wegen der Zika-Epidemie rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Februar einen "weltweiten Gesundheitsnotstand" aus. Bislang gibt es noch keinen Impfstoff gegen das Virus.

Golf-Superstar Jason Day sagt Olympische Spiele wegen Zika-Virus ab

Auch Golf-Superstar Jason Day wird wegen des in Brasilien grassierenden Zika-Virus nicht an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) teilnehmen. Das bestätigte der Weltranglistenerste aus Australien in einer Stellungnahme. Er begründete den Schritt mit dem Risiko für "unsere künftigen Familienmitglieder". Damit verliert das olympische Golf-Turnier den derzeit besten Spieler der Welt.

Wenig später erklärte auch der Ire Shane Lowry (29) seinen Startverzicht. Der Zweitplatzierte der US Open will ebenfalls wegen der Familienplanung kein Risiko eingehen. Zuvor hatten bereits Stars wie Rory McIlroy, Graeme McDowell (beide Nordirland), US-Mastersieger Adam Scott, Marc Leishman (beide Australien), Vijay Singh (Fidschi) und Branden Grace (Südafrika) auf eine Teilnahme verzichtet.

Mit jeder Absage steigt das Risiko, dass Golf, in Rio nach über 100 Jahren Pause wieder im Olympiaprogramm, beim Internationalen Olympischen Komitee direkt wieder in Ungnade fällt. "Mir gefällt die Entwicklung nicht", sagte zuletzt das neuseeländische IOC-Mitglied Barry Maister: "Ich glaube nicht, dass man dem Golfsport vor diesem Hintergrund erlauben sollte, weiterhin bei den Spielen zu sein."

RND/dpa/SID

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