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Seltene Zwillingsgeburt im Frankfurter Zoo

Gorilla-Dame bekommt Nachwuchs Seltene Zwillingsgeburt im Frankfurter Zoo

Im Frankfurter Zoo sind Gorilla-Zwillinge zur Welt gekommen, zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert. Nun hoffen alle, dass eine erneute Tragödie ausbleibt.

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Dian mit ihren Babys: Zwillingsgeburten sind bei Gorillas äußerst selten.

Quelle: Winfried Faust/dpa

Frankfurt/Main. Der Frankfurter Zoo freut sich über Zwillingsnachwuchs bei seinen Gorillas. Die 26-jährige Dian habe die beiden Kleinen am Dienstagmorgen problemlos in der Schlafbox zur Welt gebracht. "Alle Familienmitglieder waren bei der Geburt dabei", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch am Mittwoch. Dian habe schnell gelernt, mit beiden Babys auf dem Arm umherzulaufen. Allen gehe es gut – eines der Neugeborenen sei aber deutlich kleiner und schwächer als das andere.

"Zwillingsgeburten sind bei Gorillas äußerst selten", sagte Niekisch. Die letzte in einem deutschen Zoo liege fast 50 Jahre zurück und sei 1967 auch in Frankfurt gewesen. Das Geschlecht der neugeborenen Gorilla-Zwillinge ist noch nicht bekannt, da Mutter Dian sie ganz eng am Körper hält. Im Frankfurter Affenhaus Borgori-Wald leben fünf erwachsene Gorillas – neben Silberrücken-Mann Viatu vier Weibchen – sowie zwei Jungtiere.

Zuletzt sind zwei Babys gestorben

Die beiden kleinen Westlichen Flachlandgorillas hätten ein geschätztes Gewicht von je 1200 bis 1300 Gramm – "also im ganz normalen Bereich", sagte Niekisch. Dian hat bereits Erfahrungen als Mutter – vor fünf Jahren brachte sie Sohn Quembo zur Welt. Dass sie jetzt wieder schwanger war, war laut Niekisch nicht klar: "Wir haben es gehofft, aber wir waren nicht sicher." Anzusehen sei es ihr nicht gewesen.

Die Freude in Frankfurt ist umso größer, da in den vergangenen zwei Jahren zwei Gorillababys gestorben waren. Erst im Juli starb ein Jungtier eine Woche nach seiner Geburt. Mutter Shira (11) trug es tagelang mit sich herum. Die Geburt und die ersten Tage des Babys waren nach Angaben des Zoos völlig problemlos verlaufen, die Todesursache ließ sich Niekisch zufolge nicht mehr feststellen.

Shira hatte 2013 schon ihr erstes Kind ein halbes Jahr nach der Geburt verloren, weil damals eine Darminfektion in der Frankfurter Gorilla-Gruppe grassierte. Das Jungtier war daran gestorben.

Von Sabine Ränsch

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