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Wissen Great Barrier Reef resistenter gegen Klimawandel als gedacht
Nachrichten Wissen Great Barrier Reef resistenter gegen Klimawandel als gedacht
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15:51 24.07.2011
Das Great Barrier Reef zieht sich über eine Länge von rund 2600 Kilometern entlang der Nordostküste Australiens bis nach Papua-Neuguinea. Quelle: dpa
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"Es wird anders aussehen, es wird schlechter dastehen als heute, aber es wird nicht innerhalb von 20 bis 30 verschwinden", sagte Connolly in einem Interview mit der Zeitung "The Australian" (Samstag-Ausgabe). Die Korallen könnten sich besser an Temperaturschwankungen anpassen, als viele Forscher annehmen, schließt er unter anderem aus Analysen der vergangenen Erdzeitalter. Seine Schlussfolgerung ähnelt jedoch denen, anderer Wissenschaftler: Wenn die Treibhausgasemissionen reduziert und der Klimawandel verlangsamt werde, könnten auch weitere Schäden am Great Barrier Reef gestoppt werden. Zudem solle das Gebiet vor lokaler Verschmutzung geschützt und nicht überfischt werden. Dann habe es auch eine größere Chance, den steigenden Temperaturen und der zunehmenden Meeresversauerung zu widerstehen, schreiben Connolly und Kollegen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Science".

Auch das ist eine weit verbreitete Forderung. Zwei bekannte Korallen-Experten hatten in diesem Jahr Alarm geschlagen. Ove Hoegh-Guldberg vom Zentrum für Meeresforschung an der Queensland University sieht keine Chance für das Great Barrier Reef, wenn die Emissionen nicht innerhalb der nächsten zehn Jahre massiv reduziert werden. Auch Ray Berkelmans, der die Korallenbleiche untersucht, warnt, dass die Korallen bis 2025 abgestorben sein könnten, wenn die Wassertemperaturen weiter steigen. Korallen sind Tiere, die eine enge Symbiose mit Algen eingehen. Wenn das Wasser zu warm wird, trennen sich die beiden. Übrigen bleiben die weißen Korallenstöcke, deshalb sprechen Experten von Korallenbleiche. Das Great Barrier Reef zieht sich über eine Länge von rund 2600 Kilometern entlang der Nordostküste Australiens bis nach Papua-Neuguinea. Es zieht jedes Jahr zwei Millionen Touristen an.

dpa

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