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16:02 19.01.2016
Labor in Rennes in Frankreich: Bei einem Medikamententest war ein Mann gestorben. Quelle: EPA/THOMAS BREGARDIS FRANCE OUT
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Bonn

In den Tests war ein Hemmstoff des körpereigenen Enzyms FAAH (Fettsäureamid-Hydrolase) erprobt worden, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Dienstag mitteilte. Zwar habe es auch in Deutschland sieben klinische Prüfungen mit FAAH-Hemmstoffen gegeben. Sie seien alle genehmigt worden, aber auch schon wieder beendet, und bei keiner Studie seien schwere Zwischenfälle bei Patienten oder gesunden Probanden festgestellt worden, berichtete das BfArM.

Weitere Tests werde es zunächst nicht geben. "In Deutschland werden keine Studien mit diesem Arzneimittel durchgeführt", erklärte das BfArM. In Rennes (Frankreich) war es bei der klinischen Prüfung eines neuen Arzneimittels zu neurologischen Beschwerden bei sechs Studienteilnehmern gekommen. Einer von ihnen starb.

Das Enzym FAAH ist am Abbau der körpereigenen Endocannabinoide beteiligt. Einer Hemmung dieses Enzyms werden unter anderem schmerzstillende Wirkungen zugeschrieben.

dpa

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