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16:38 04.03.2016
Deutsche Kinder (Symbolbild) sind im weltweiten Vergleich eher schlecht auf die Schule zu sprechen. Quelle: Jens Büttner/dpa
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York/Frankfurt/Main

Deutsche Kinder sind im weltweiten Vergleich eher schlecht auf die Schule zu sprechen. Das ergab die Studie "The Children's Worlds", für die insgesamt 56.000 Kinder in 16 Ländern verschiedener Kontinente befragt wurden. Demnach gehen Mädchen und Jungen in Algerien und Äthiopien lieber zur Schule als in Deutschland, England und Südkorea.

Beliebtheit der Schule sinkt mit dem Alter

Zweites Ergebnis: Je älter Kinder werden, desto mehr hadern sie mit der Schule – und das weltweit. Die meisten 8-Jährigen (62 Prozent) gaben an, gerne in die Schule zu gehen. Das sind erheblich mehr als unter den befragten 10-Jährigen (52 Prozent) oder 12-Jährigen (42 Prozent). "Die Beliebtheit der Schule sinkt mit jedem Alter", fassen die Autoren der Studie zusammen.

"Children's World" ist eine weltweite Forschungsstudie der britischen York Universität und der Schweizer Jacobs Stiftung über das Leben von Kindern und ihr subjektives Wohlbefinden. Der Datenbestand wird ständig erweitert. Für den zweiten Report, der am Dienstag veröffentlicht wurde, kamen 17.000 Achtjährige dazu.

Aktuell sind damit 56.000 Kinder in drei Altersgruppen (acht, zehn und zwölf Jahre) aus 16 Ländern erfasst (Algerien, Kolumbien, Estland, Äthiopien, Deutschland, Israel, Malta, Nepal, Norwegen, Polen, Rumänien, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei und Großbritannien).

dpa

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