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„Lonesome George“ in New York ausgestellt

Einbalsamierte Schildkröte „Lonesome George“ in New York ausgestellt

Von den Galapágos-Inseln nach Manhattan: Die Geschichte von „Lonesome George“, der vermeintlich letzten Riesenschildkröte ihrer Art, die nie Nachwuchs zeugte und 2012 steinalt starb, rührte die Welt. Jetzt ist ihr einbalsamierter Körper in New York zu sehen.

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Lonesome George in New York.

Quelle: dpa

New York .  Etwa zwei Jahre nach ihrem Tod ist die Riesenschildkröte „Lonesome George“ einbalsamiert in New York zu sehen. „Diese Schildkröte ist eine Ikone für die Umweltschutzbewegung auf der ganzen Welt“, sagte der stellvertretende Direktor des American Museum of Natural History, Michael Novacek, am Donnerstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des präparierten Tierkörpers. In dem Naturkundemuseum direkt am New Yorker Central Park wird der Körper des vermutlich mehr als 100 Jahre alt gewordenen „Einsamen George“ nun rund drei Monate lang in einem eigenen Erkerraum mit Blick auf die Skyline Manhattans zu sehen sein. Danach soll das rund 75 Kilogramm schwere und 1,5 Meter lange Exponat in sein Heimatland Ecuador zurückkehren.

„Lonesome George“ war 1971 auf den Galápagos-Inseln vor Ecuador entdeckt worden und hatte lange als letzter Vertreter seiner Unterart gegolten. Seine Artgenossen waren über Jahrzehnte hinweg unter anderem von Seefahrern so gut wie ausgerottet worden. Paarungsversuche von George mit Weibchen einer verwandten Unterart waren immer wieder gescheitert. Nach dem Tod von „Lonesome George“ an Herzversagen im Sommer 2012 konnten Forscher jedoch auf den Galápagos-Inseln 17 verwandte Schildkröten identifizieren.

Im New Yorker Naturkundemuseum ist „Lonesome George“ nun aufrecht und mit ausgestrecktem Hals in einer Vitrine ausgestellt. „Er sieht aus, als würde er gleich hinaustreten“, sagte Kurator Christopher Raxworthy. Die Einbalsamierung des Körpers sei die größte Herausforderung gewesen, der sich das zuständige Team des Museums je gestellt habe. Vor allem die exakte Positionierung des Tieres und seine Farbe seien schwierig zu finden gewesen. „Es gab zum Beispiel so gut wie keine Fotos von seiner Augenfarbe, da mussten wir viel recherchieren. Und an seinen Hals haben wir noch ein paar grüne Flecken von seiner letzten Mahlzeit gemacht, da hat er immer gekleckert.“

dpa

 Etwa zwei Jahre nach ihrem Tod ist die Riesenschildkröte „Lonesome George“ einbalsamiert in New York zu sehen. „Diese Schildkröte ist eine Ikone für die Umweltschutzbewegung auf der ganzen Welt“, sagte der stellvertretende Direktor des American Museum of Natural History, Michael Novacek, am Donnerstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des präparierten Tierkörpers. In dem Naturkundemuseum direkt am New Yorker Central Park wird der Körper des vermutlich mehr als 100 Jahre alt gewordenen „Einsamen George“ nun rund drei Monate lang in einem eigenen Erkerraum mit Blick auf die Skyline Manhattans zu sehen sein. Danach soll das rund 75 Kilogramm schwere und 1,5 Meter lange Exponat in sein Heimatland Ecuador zurückkehren.

„Lonesome George“ war 1971 auf den Galápagos-Inseln vor Ecuador entdeckt worden und hatte lange als letzter Vertreter seiner Unterart gegolten. Seine Artgenossen waren über Jahrzehnte hinweg unter anderem von Seefahrern so gut wie ausgerottet worden. Paarungsversuche von George mit Weibchen einer verwandten Unterart waren immer wieder gescheitert. Nach dem Tod von „Lonesome George“ an Herzversagen im Sommer 2012 konnten Forscher jedoch auf den Galápagos-Inseln 17 verwandte Schildkröten identifizieren.

Im New Yorker Naturkundemuseum ist „Lonesome George“ nun aufrecht und mit ausgestrecktem Hals in einer Vitrine ausgestellt. „Er sieht aus, als würde er gleich hinaustreten“, sagte Kurator Christopher Raxworthy. Die Einbalsamierung des Körpers sei die größte Herausforderung gewesen, der sich das zuständige Team des Museums je gestellt habe. Vor allem die exakte Positionierung des Tieres und seine Farbe seien schwierig zu finden gewesen. „Es gab zum Beispiel so gut wie keine Fotos von seiner Augenfarbe, da mussten wir viel recherchieren. Und an seinen Hals haben wir noch ein paar grüne Flecken von seiner letzten Mahlzeit gemacht, da hat er immer gekleckert.“

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