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17:18 08.07.2014
2000 Namen an Board: Mascot soll Grüße ins All transportieren. Quelle: Handout
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Köln

Ein ungewöhnliches Angebot: Wer will, kann kostenlos persönliche Grüße ins All transportieren lassen. Dafür gibt es eine virtuelle Mitfluggelegenheit auf dem Asteroiden-Landegerät Mascot. Das Gerät reist zum Asteroiden 1999 JU 3. Die Grüße werden auf eine kleine Folie gelasert, die an Bord angebracht wird, wie das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Dienstag in Köln berichtete. Bis 15. Juli bleibt für eine entsprechende Online-Registrierung auf einem deutschen Formular Zeit. Mindestens 2000 Namen sollen nach zeitlicher Reihenfolge des Eingangs mitgehen.

Das zehn Kilogramm schwere Landegerät wird voraussichtlich am 24. November 2014 an Bord der japanischen Raumsonde Hayabusa-2 auf eine vierjährige Reise durch das Weltall starten und 2018 am Ziel ankommen. Mascot hat vier Messinstrumente an Bord und wird sich auf der Asteroidenoberfläche auch durch Sprünge bewegen. Der sogenannte Lander wurde vom DLR entwickelt, gebaut und getestet. Auf dem Asteroiden soll Mascot unter anderem untersuchen, aus welchen Materialien der Boden zusammengesetzt ist und welche Temperaturen herrschen.

dpa/sag

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