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Neue Riesenschildkrötenart entdeckt

Sensationsfund auf den Galápagos-Inseln Neue Riesenschildkrötenart entdeckt

Die Galápagos-Riesenschildkröte ist eine einzigartige, aber bedrohte Tierart. Von den über zehn verschiedenen Arten, die auf Darwins Forschungsinseln einst heimisch waren, sind vier bereits ausgestorben. Der jetzige Fund bringt Hoffnung.

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Die neue Riesenschildkrötenart heißt "Chelonoidis donfaustoi"; in Erinnerung an Fausto Llerena, den langjährigen Wärter der 2012 gestorbenen Riesenschildkröte "Lonesome George".

Quelle: Parque Nacional Galapagos/dpa

Quito/New Haven. Auf den Galápagos-Inseln haben Biologen eine neue Art der Riesenschildkröten nachgewiesen. Genetische Studien zeigen, dass die Schildkröten auf der Insel Santa Cruz im Westen des Archipels zu zwei verschiedenen Arten gehören und nicht wie angenommen nur eine Art darstellen. Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Team der Yale-Universität in New Haven. Die Biologen leiteten die Untersuchungen bereits 2002 ein, nachdem Forschern die unterschiedliche Panzerform der Riesenschildkröten aufgefallen war.

Bis jetzt war angenommen worden, dass alle Riesenschildkröten auf der Insel Santa Cruz zu den Tieren namens "Chelonoidis porteri" gehören. Die Forscher haben nun festgestellt, dass die Riesenschildkröten auf der Ostseite der Insel eine andere Art darstellen. Diese wurde "Chelonoidis donfaustoi" genannt. Damit ehrten die Wissenschaftler Fausto Llerena, den langjährigen Wärter der 2012 gestorbenen, weltbekannten Riesenschildkröte "Lonesome George". Den Forschern zufolge gibt es davon etwa 250 bis 300 Tiere auf Santa Cruz.

Von den jetzt 15 identifizierten Arten der Galápagos-Riesenschildkröten sind vier ausgestorben. Die zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln liegen rund 1000 Kilometer westlich der Küste des Landes. Sie beherbergen weltweit die größte Zahl an endemischen Arten – also Arten, die nur dort vorkommen. Den britischen Naturforscher Charles Darwin brachten die Arten der Inseln auf seine Evolutionstheorie. 1979 wurde die Inselgruppe als Weltnaturerbe eingestuft.

dpa/afp

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