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US-Astronauten montieren an ISS Andockstation

"Parkplatz" im All US-Astronauten montieren an ISS Andockstation

Wann können wieder bemannte Raumflüge aus den USA zur Raumstation ISS starten? Zwei US-Astronauten legen bei einem gut sechsstündigen Außeneinsatz einen wichtigen Grundstein dafür.

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Die Astronauten Kate Rubins (l.) und Jeff Williams an Bord der ISS.

Quelle: EPA/NASA/dpa

Moskau. Neuer "Parkplatz" im All: Zwei US-Astronauten haben bei einem Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS eine neue Andockstation für geplante US-Raumschiffe montiert. Damit trafen die Raumfahrer Jeff Williams und Kate Rubins wichtige Vorbereitungen für die angestrebte Wiederaufnahme bemannter Flüge aus den USA zur ISS. "'Parkplatz' auf der Station geöffnet", teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Freitagabend mit.

Die Andockstation IDA-2 ist für bemannte Raumschiffe privater US-Unternehmen wie SpaceX und Boeing gedacht. Die USA wollen künftig wieder selbst Menschen ins All befördern. Seit dem Ende des Shuttle-Programms 2011 fliegen US-Astronauten mit russischen Sojus-Kapseln vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS. Berichten zufolge ist bislang unklar, ob die Nasa ihren Vertrag mit der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos für die Beförderung von Astronauten zur ISS über das Jahr 2019 hinaus verlängern will.

Eine zweite Andockstelle soll bei einem späteren Außeneinsatz voraussichtlich 2017 montiert werden. Die Nasa bezeichnete die Pläne für die zwei neuen Stationen als "wichtigen Meilenstein für die Bemühungen, bemannte Raumflüge aus den USA wieder aufzunehmen". Die ISS sei nun bereit für eine neue Epoche der Raumfahrt mit Flügen kommerzieller Raumschiffe, teilte die Nasa mit.

Der Einsatz am Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde dauerte rund 6 Stunden. Williams und Rubins arbeiteten ihre Aufgaben gut 20 Minuten schneller ab als geplant. Für Rubins war es der erste Außeneinsatz in ihrer Karriere. Williams stieg zum vierten Mal ins freie Weltall aus. Derzeit arbeiten auf der ISS noch ein Japaner und drei Russen.

dpa

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