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Risiko Vergiftungsunfälle

Kindersicherheit Risiko Vergiftungsunfälle

Vergiftungsunfälle sind für Kinder immer ein großes Risiko. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es minimieren können, und nennen die geeigneten Sofortmaßnahmen.

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Quelle: @ belchonock - depositphotos.com

Kleine Kinder entdecken die Welt, indem sie Gegenstände abtasten und in den Mund stecken. Was in manchen Fällen nur ein bisschen eklig ist, kann in anderen sehr gefährlich werden. Gerade im Haushalt kommen Vergiftungsunfälle immer wieder vor – und das in Situationen, die als nicht gefährlich empfunden werden.

Vergiftungsunfälle: Präventive Maßnahmen

Grundsätzlich gilt: Ihr Kind sollte giftige Substanzen nicht erreichen können. Das bedeutet, dass Reiniger weggeschlossen werden, dass Sie Ihre Kosmetikartikel und Medikamente so hoch lagern, dass die Kinder sie nicht erreichen können und dass Sie keine giftigen Pflanzen in der Wohnung haben.

Diese Vorkehrungen treffen die meisten Eltern. Dennoch kommt es zu Vergiftungsunfällen, und zwar meistens, wenn Sie nur einen Augenblick unaufmerksam sind. Putzen Sie zum Beispiel gerade und haben Ihr Kind bei sich, reicht ein Moment der Abwesenheit oft schon aus: sei es, dass Sie kurz in den angrenzenden Raum gehen, sei es, dass Sie einem Besucher die Haustür öffnen. Wann immer Sie Reinigungsmittel oder andere giftige Substanzen offen stehen haben, nehmen Sie Ihr Kind grundsätzlich mit, wenn Sie den Raum verlassen.

Füllen Sie grundsätzlich niemals Reiniger in andere Flaschen um, die nicht zweifelsfrei identifizierbar sind. Sonst kommt es leicht zu Verwechselungen. Auch ältere Kinder können so versehentlich Giftstoffe zu sich nehmen. Wenn Sie Geräte entkalken, achten Sie darauf, dass Sie immer genug Zeit haben, sie sofort im Anschluss sorgfältig zu reinigen. Sonst bleibt die Reinigungsflüssigkeit leicht darin stehen und wird versehentlich von einem Familienmitglied zur Zubereitung von Nahrungsmitteln benutzt.

Was tun bei Vergiftungsunfällen?

Hat Ihr Kind eine giftige Substanz zu sich genommen, führen Sie kein Erbrechen herbei! Geben Sie ihm im Gegenteil ein Glas Wasser, Saft oder Tee zu trinken. Milch eignet sich nicht. Bewahren Sie die Ruhe und rufen Sie beim Giftnotruf an. Halten Sie die folgenden Informationen bereit:

  • Was hat das Kind zu sich genommen?
  • Wie alt ist es?
  • Warum hat es die Substanz eingenommen?
  • Wieviel davon hat es zu sich genommen?
  • Wann war das?
  • Wie geht es ihm jetzt?
  • Wer sind Sie?

Folgen Sie den Anweisungen genau, die Sie am Telefon bekommen. Bringen Sie ins Krankenhaus oder zum Arzt auf jeden Fall das fragliche Produkt samt Etikett mit bzw. einen ganzen Zweig der Pflanze. Nur so ist eine zweifelsfreie Identifizierung des Giftes möglich, und das ist die Voraussetzung für eine rasche Hilfe.

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