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Space Shuttle „Atlantis“ setzt zur historischen Ladung an

Letzter Weltraumausflug Space Shuttle „Atlantis“ setzt zur historischen Ladung an

Die Tage der Space Shuttle im All sind endgültig gezählt. Die „Atlantis“ schreibt am Donnerstag mit ihrer letzten Landung Geschichte. Auf ihrem Weg ins Weltall müssen die Amerikaner künftig einen Umweg über Russland nehmen.

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Das Space Shuttle „Atlantis“ beendet am Donnerstag den letzten Einsatz im All.

Quelle: dpa

Washington. Das große Finale für die amerikanischen Space Shuttle ist gekommen. Mit ihrer Landung in Cape Canaveral am Donnerstag beschließt die „Atlantis“ endgültig die 30-Jährige Ära der berühmten Raumfähren. Geht alles nach Plan, kehren die vier Astronauten an Bord um 11.56 Uhr MESZ zum Weltraumbahnhof in Florida zurück, von wo aus sie 13 Tage zuvor zu ihrer Abschiedsmission ins All gestartet waren.

„Es wird hart“, gestand Kommandant Chris Ferguson am Mittwoch. „Der Space Shuttle war für uns das Herz und die Seele der bemannten Raumfahrt und es ist ein bisschen traurig, es gehen zu sehen“, sagte er in einem emotionalen Fernsehinterview aus dem All. „Seht Euch die Landung genau an und prägt sie Euch ins Gedächtnis ein, weil Ihr so etwas wie dies nie wieder sehen werdet“, riet er den Zuschauern.

Die Wetteraussichten für die geplante Landezeit könnten nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa besser kaum sein. Zur Not könne die Raumfähre aber auch gut eineinhalb Stunden später oder gar erst am Freitag zurückkehren. Der für die Landung zuständige Direktor Tony Ceccacci kündigte noch einmal volle Konzentration an. „Wir haben ein Motto in der Missionskontrolle: Fluglotsen weinen nicht“, sagte er mit einem Augenzwinkern.

Die Betreiber des Empire State Building in New York kündigten an, das höchste Haus der Stadt anlässlich Rückkehr der „Atlantis“ über Nacht in den amerikanischen Farben Rot, Weiß und Blau zu beleuchten.

Nach dem Ende des Shuttle-Programms können US-Astronauten für mehrere Jahre nur noch in russischen „Sojus“-Kapseln zur ISS gelangen. Routineflüge in den unteren Erdorbit von Amerika aus sollen künftig kommerzielle Anbieter durchführen. Nach Expertenmeinung werden deren Vehikel aber nicht vor 2015 einsatzbereit sein.

dpa

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