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So schön leuchtete der „Supermond“

Nachthimmel über Deutschland So schön leuchtete der „Supermond“

Größer, heller, schöner: Der Mond hat sich in der Nacht zu Montag von seiner wohl schönsten Seite gezeigt. Weltweit bestaunten Nachtschwärmer den „Supermond“ – sofern das Wetter mitspielte.

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Der Mond ist in diesen Tagen rund 50.000 Kilometer näher an der Erde als üblich.

Quelle: dpa

Hannover. Ein ungewöhnlich großer Mond hat in der vergangenen Nacht hell über Deutschland geleuchtet. Das Phänomen, das Astronomen als „Supermond“ bezeichnen, lässt den Erdtrabanten größer erscheinen als sonst. Der Grund für den Größenzuwachs: Zu dieser Jahreszeit befindet sich der Mond rund 50.000 Kilometer näher an der Erde als sonst und erscheint somit um einiges größer. Der „Supermond“ lockte auch diesmal wieder zahlreiche Hobbyastronomen an – doch viele wurden enttäuscht. Denn wegen dichter Wolken über vielen Teilen Deutschlands war der Mond nicht zu sehen. Einmalig ist das Schauspiel aber nicht: Am 9. September wird es einen neuen „Supermond“ über Deutschlands Nachthimmel geben.

Der Himmelskörper ist zur Zeit der Erde sehr nahe. Experten bezeichnen das Phänomen als "Supermond".

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Auch in der Nacht zu Dienstag lohnt ein erneuter Blick gen Himmel: Die Perseiden-Sternschnuppen erreichen am 12. August ihr Maximum. Sie sind der aktivste Meteorstrom des gesamten Jahres und scheinen dem Sternbild Perseus zu entströmen. Auf ihrer Bahn um die Sonne kreuzt die Erde jedes Jahr im August die Wolke aus Trümmerteilen des weitgehend aufgelösten Kometen Swift-Tuttle. Dann dringen Teilchen davon in die Atmosphäre ein und verglühen dabei als mehr oder weniger helle Meteore. Die Sternschnuppen heißen im Volksmund auch Laurentiustränen, weil sie um den Gedenktag des Heiligen am 10. August besonders oft zu sehen sind. Die kleinen Lichtblitze galten als die Tränen des Himmels über das Martyrium des Laurentius. Er soll am 10. August 258 auf Befehl des römischen Kaisers Valerian auf glühendem Rost zu Tode gefoltert worden sein.

fgr/frs/dpa

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