Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wissen So schön leuchtete der „Supermond“
Nachrichten Wissen So schön leuchtete der „Supermond“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:26 11.08.2014
Der Mond ist in diesen Tagen rund 50.000 Kilometer näher an der Erde als üblich. Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

Ein ungewöhnlich großer Mond hat in der vergangenen Nacht hell über Deutschland geleuchtet. Das Phänomen, das Astronomen als „Supermond“ bezeichnen, lässt den Erdtrabanten größer erscheinen als sonst. Der Grund für den Größenzuwachs: Zu dieser Jahreszeit befindet sich der Mond rund 50.000 Kilometer näher an der Erde als sonst und erscheint somit um einiges größer. Der „Supermond“ lockte auch diesmal wieder zahlreiche Hobbyastronomen an – doch viele wurden enttäuscht. Denn wegen dichter Wolken über vielen Teilen Deutschlands war der Mond nicht zu sehen. Einmalig ist das Schauspiel aber nicht: Am 9. September wird es einen neuen „Supermond“ über Deutschlands Nachthimmel geben.

Zur Galerie
Der Himmelskörper ist zur Zeit der Erde sehr nahe. Experten bezeichnen das Phänomen als "Supermond".

 

Auch in der Nacht zu Dienstag lohnt ein erneuter Blick gen Himmel: Die Perseiden-Sternschnuppen erreichen am 12. August ihr Maximum. Sie sind der aktivste Meteorstrom des gesamten Jahres und scheinen dem Sternbild Perseus zu entströmen. Auf ihrer Bahn um die Sonne kreuzt die Erde jedes Jahr im August die Wolke aus Trümmerteilen des weitgehend aufgelösten Kometen Swift-Tuttle. Dann dringen Teilchen davon in die Atmosphäre ein und verglühen dabei als mehr oder weniger helle Meteore. Die Sternschnuppen heißen im Volksmund auch Laurentiustränen, weil sie um den Gedenktag des Heiligen am 10. August besonders oft zu sehen sind. Die kleinen Lichtblitze galten als die Tränen des Himmels über das Martyrium des Laurentius. Er soll am 10. August 258 auf Befehl des römischen Kaisers Valerian auf glühendem Rost zu Tode gefoltert worden sein.

fgr/frs/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Wissen Uni-Klinik gibt Entwarnung - Ebola-Verdacht in Hamburg nicht bestätigt

Entwarnung in Hamburg: Ein Mann aus Sierra Leone ist nicht mit Ebola infiziert. Der Afrikaner hatte laut einem Medienbericht über Fieber und Erbrechen geklagt und war mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden.

10.08.2014
Wissen Einmaliges Forschungsprojekt - Die Wohnung wird zum Besserwisser

Sie soll den Bewohner auffordern, sich mehr zu bewegen, ihm beim Kochen Rezeptvarianten vorschlagen und beim Rausgehen fragen, ob er den Schlüssel dabei hat. So könnte die „mitdenkende Wohnung fürs Leben“ aussehen, die jetzt in Bielefeld entwickelt werden soll.

09.08.2014

Erst ein Scharnier, dann das nächste – bis in wenigen Minuten ein kompletter Roboter steht. Bizarr sieht es aus, wenn sich der weiße Faltkrabbler erhebt und davonläuft. Er ist weit mehr als ein lustiges Spielzeug: Origami-Roboter könnten Leben retten helfen.

08.08.2014
Anzeige