Nach einer am Mittwoch in der britischen Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichten Studie fanden die Explosionen der riesigen Sterne, die 50 bis 100 Mal der Sonnenmasse hatten, vor etwa elf Milliarden Jahren statt. Die Existenz der Supernovae bestätigte das Forscherteam um den Astronomen Jeff Cooke von der Universität von Kalifornien mit Hilfe des Keck-Teleskops auf Hawaii.
Die Forscher verwendeten eine neuartige Beobachtungsmethode. Dabei verglichen sie Aufnahmen eines Himmelsabschnitts aus den Jahren 2003 bis 2006 und legten Bilder verschiedener Zeitabschnitte übereinander, um die Helligkeit zu vergleichen. Mit Hilfe des Keck-Teleskops wiesen sie nach, dass die gemessenen Lichtspuren auf eine Supernova zurückzuführen waren.
Von der Erforschung der Sternenexplosionen erhoffen sich die Forscher Erkenntnisse über die Entstehung der Galaxien. Wenn ein Stern seine Energie verbraucht hat, stürzt er in sich selbst zusammen. Er glüht kurz und intensiv ein letztes Mal auf und entsendet eine starke interstellare Druckwelle. Durch eine Supernova werden zudem chemische Elemente freigesetzt, die zur Entstehung neuer Planeten beitragen können. Die bislang älteste bekannte Supernova ging sechs Milliarden Jahre zurück.
afp
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Kommentare
Fehlerhinweis HAZ.de – 13.07.09
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Fehler behoben.Mit freundlichen Grüßen,
Ihr HAZ.de-Team
Neeeiiiiinnnnn....!!!! Talby – 13.07.09
"... bestätigte das Forscherteam um den *Astrologen* Jeff Cooke ..."Das kann doch nicht wahr sein! Wie kann man nur Astronom mit Astrologen verwechseln. Bitte umgehend ändern, bevor bei mir der Herzstillstand eintritt...