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US-Kriegsschiff nach fast 100 Jahren entdeckt

USS Conestoga US-Kriegsschiff nach fast 100 Jahren entdeckt

1921 verschwand die "USS Conestoga" unter mysteriösen Umständen. Monatelang suchte die US-Marine nach dem vermissten Schlepper und seinen 56 Besatzungsmitgliedern. Jetzt – fast 100 Jahre später – wurde die "USS Conestoga" gefunden.

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Das US-Marineschiff USS Conestoga im Januar 1921 im Hafen von San Diego, Kalifornien.

Quelle: Naval Historical Center Photograph NH 71299/NOAA/dpa

San Francisco. Fast hundert Jahre nach dem spurlosen Verschwinden eines US-Marineschiffes mit 56 Besatzungsmitgliedern ist das Wrack vor der Küste von San Francisco gefunden worden. Wie die US-Behörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) und die US-Marine am Mittwoch (Ortszeit) bekanntgaben, wurde das Schleppschiff "USS Conestoga" in knapp 60 Metern Tiefe nahe der Farallon-Inseln entdeckt. Damit sei ein großes Seefahrtsrätsel der US-Marine gelöst worden, hieß es in einer Mitteilung.

Der Schlepper "Conestoga" war am 25. März 1921 in San Francisco in See gestochen, mit Kurs auf Pearl Harbor auf Hawaii. Das Wetter war ungünstig: Der Wind erreichte Geschwindigkeiten bis 64 Kilometern pro Stunde, die Wellen schlugen hoch.

Keine sterblichen Überreste gefunden

Als das Schiff nicht in Pearl Harbor ankam, suchte die Marine auf See und auch aus der Luft nach dem Dampfer - konzentrierte die Suche jedoch auf die Gewässer nahe Hawaii.

Als zwei Monate später ein Rettungsboot mit dem Buchstaben "C" am Bug vor der mexikanischen Küste auftauchte, verlagerte sich die Suche dorthin. Die Medien begleiteten die Suche nach dem Schiff damals aufmerksam und wochenlang. Am 30. Juni stellte die Navy die Suche ein.

Erst 2009 wurden NOAA-Mitarbeiter auf Schiffsreste nahe der Farallon-Inseln aufmerksam. Weitere Nachforschungen ergaben nun, dass es sich tatsächlich um das "Conestoga"-Wrack handelt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Schiff möglicherweise in einer Bucht Schutz suchen wollte.

Videoaufnahmen von Tauchgängen zeigen nach Angaben der Behörde ein weitgehend vollständiges Wrack auf dem Meeresboden, das von Seeanemonen bewachsen ist. Sterbliche Überreste von Menschen seien nicht gesichtet worden, hieß es.

dpa/afp/zys

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