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Utah erklärt Pornografie zum Gesundheitsrisiko

Konservativer US-Bundestaat Utah erklärt Pornografie zum Gesundheitsrisiko

Pornografie fördert Gewalt gegen Frauen, zerstört Familien und verwirrt Kinder – davon zumindest ist der US-Bundesstaat Utah überzeugt und erklärt Pornografie zum Gesundheitsrisiko.

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Der für seinen ausgeprägten Konservatismus bekannte US-Bundesstaat Utah hat Pornografie zur Gesundheitsgefahr erklärt.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Salt Lake City. Der für seinen ausgeprägten Konservatismus bekannte US-Bundesstaat Utah hat Pornografie zur Gesundheitsgefahr erklärt. Pornografie fördere potenziell Gewalt gegen Frauen, zerstöre Familien und verwirre Kinder, hieß es zur Erklärung der am Dienstag (Ortszeit) unterzeichneten Resolution. "Pornografie ist keine Sexualkunde", sagte der republikanische Senator Todd Weiler. "Kein Junge oder Mädchen muss sich solche Bilder ansehen", betonte er. Es gehe nicht nur um religiöse Moral.

Die Free Speech Coalition, ein Interessenverband der Pornobranche in den USA, kritisierte den Schritt. "Wir fallen in die Zeit zurück, in der Filme für Erwachsene illegal waren und in der über Sexualität nur hinter verschlossenen Türen gesprochen wurde", heißt es in dem Statement. Utah gehört zu den konservativsten Bundesstaaten in den USA. Viele der Einwohner gehören der mormonischen Kirche an. In dem Bundesstaat im Westen der USA ist unter anderem auch der Konsum von Alkohol streng geregelt.

dpa

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