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So beugen Sie dem Kater nach Silvester vor

Neujahr und Alkohol So beugen Sie dem Kater nach Silvester vor

Prosit, Neujahr! Zu Silvester gehört der Sekt wie das Knallen vor der Tür. Doch mit einem Glas zum Anstoßen war es das meist nicht – und am nächsten Tag folgt der Kater.

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Silvester ist Hauptabsatzzeit der Sektbranche. Traditionell stoßen die meisten Menschen um Mitternacht damit an - oft bleibt es nicht bei einem Glas.

Quelle: dpa

Hannover. Dröhnender Kopf, Übelkeit und Schwindel: Die Folgen von zu viel Alkohol können ganz schön hart sein. Weniger oder gar keinen zu trinken ist sicher immer ein guter Vorschlag, um dem Kater zu entgehen. Aber was hilft noch, wenn's dann doch zu viel geworden ist? Wasser trinken - am besten vorweg und immer mal wieder ein Glas zwischendurch, rät die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Denn Alkohol regt die Nieren an, mehr Harn zu produzieren – deshalb läuft man bei Bier und Wein häufiger auf die Toilette und der Körper trocknet aus, wenn er nicht genug andere Flüssigkeit bekommt.

Das richtige Essen und Trinken

Auch mit dem richtigen Essen lässt sich dem Kater vorbeugen. Auf nüchternen Magen sollte man nicht trinken, sonst wirkt der Alkohol schneller. Fettiges und salziges Essen bieten tatsächlich eine gute Grundlage. Fett verzögert die Aufnahme von Alkohol ins Blut, Salz beugt der harntreibenden Wirkung des Alkohols vor, so die Stiftung Warentest. Der ABDA empfiehlt eine Bratwurst. Man muss aber nicht extra den Grill anwerfen, Raclette-Käse, Fondue-Fleisch oder Kartoffelsalat sind ebenso gut.

Ob zucker- und kohlensäurehaltige Getränke für einen besonders schlimmen Kater sorgen, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Wer sicher gehen möchte, verzichtet trotzdem auf beides. Ein absoluter Garant für einen klaren Kopf ist außerdem alkoholfreier Sekt. Der wird in Deutschland immer beliebter. Rund zehn Millionen Flaschen werden pro Jahr gekauft – das sind etwa drei Prozent des gesamten Sekt-Verkaufs. 

Zur Not hilft eine Schmerztablette

Durchschlagenden Effekt hat auch eine Schmerztablette. Vorm Schlafengehen eingeworfen, verhindert sie ein schmerzhaftes Aufwachen. Der Apothekerverband empfiehlt Tabletten mit Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen, bei einem empfindlichen Magen und Asthmatikern sei Paracetamol besser. Natürlicher und hilfreich ist Pfefferminzöl – auf die Stirn aufgetragen wirkt es kühlend und schmerzstillend. Einzelne Apotheken haben auch in der Silvesternacht geöffnet – hier finden sie sämtliche Notdienste in Deutschland.

eva

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