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Weltzukunftsrat beruft Zwölfjährige zur Beraterin
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Rechte künftiger Generationen Weltzukunftsrat beruft Zwölfjährige zur Beraterin

Seit seinem achten Lebensjahr engagiert sich das Mädchen Kehkashan Basu aus Dubai für die Umwelt. Nun soll die Zwölfjährige den Weltzukunftsrat bei Jugendfragen beraten. Die in Hamburg gegründete Organisation setzt sich für die Rechte künftiger Generationen ein.

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Der in Hamburg ansässige Weltzukunftsrat hat die 12-jährige Kehkashan Basu aus Dubai zur Beraterin in Jugendfragen berufen.

Quelle: dpa

Hamburg. Der Weltzukunftsrat hat die zwölfjährige Kehkashan Basu aus Dubai zur Beraterin in Jugendfragen berufen. „Kehkashan ist eine ganz außergewöhnliche Aktivistin. Seit ihrem achten Lebensjahr arbeitet sie unermüdlich dafür, andere Kinder und Jugendliche für Umweltthemen zu sensibilisieren“, sagte am Freitag der Initiator des Rates, Jakob von Uexküll, der 1980 den Alternativen Nobelpreis ins Leben rief. Der in Hamburg ansässige Weltzukunftsrat (World Future Council) ernannte erstmals ein Kind als Berater.

Kehkashan sitze im Vorstand verschiedener internationaler Umweltgruppen und sei schon vielfach für ihr Engagement ausgezeichnet worden. „Wir freuen uns darauf, von ihr zu lernen“, betonte von Uexküll.

Beim UN-Umweltgipfel Rio+20 im Juni vergangenen Jahres war Kehkashan die jüngste offizielle Teilnehmerin. Vor kurzem ist sie als erste Minderjährige überhaupt globale Koordinatorin der Jugendorganisation des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) geworden. Kehkashan gründete auch selbst eine Umweltorganisation namens „Green Hope UAE“.

Das Mädchen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sieht sein Engagement als Bestimmung: „Ich bin am Welt-Umwelttag, dem 5. Juni, auf die Welt gekommen und habe die Natur schon immer geliebt“, erklärte Kehkashan, deren persischer Name „Milchstraße“ bedeutet.

Der Weltzukunftsrat wurde 2007 mit finanzieller Unterstützung der Hansestadt und des Unternehmers Michael Otto gegründet. Die Stiftung identifiziert zukunftsweisende Politikansätze für eine nachhaltige Entwicklung und unterstützt deren Umsetzung. Die 50 Ratsmitglieder von allen fünf Kontinenten kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur.

dpa

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