Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Wissenschaftler entdecken das "Laber-Gen"

Menschliches Sozialverhalten Wissenschaftler entdecken das "Laber-Gen"

Sind Sie eine Quasselstrippe? Dann sind vielleicht Ihre Gene daran schuld. Wissenschaftler der Universität Georgia in den USA haben jetzt das sogenannte "Laber-Gen" entdeckt.

Voriger Artikel
Das müssen Sie über Sonnenschutz wissen
Nächster Artikel
Archäologen finden Reste einer Millionenstadt

Sie redet, und redet, und redet: Wissenschaftler in den USA haben herausgefunden, dass unser Drang zur Kommunikation genetisch veranlagt ist.

Quelle: dpa

Athens/Georgia. Wer zu wenig von diesem Gen in sich trägt, ist nach Meinung der Forscher ein eher verschlossener Mensch, mitunter sogar autistisch veranlagt. Wer jedoch zu viel davon hat, ist extrem kontaktfreudig, redet gerne und viel. Entscheidend dabei ist nach Ansicht der Wissenschaftler das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin.

Eine Abänderung der Erbsubstanz (DNA-Methylierung) kann in der Gehirnregion, die das Sozialverhalten steuert, eine eingeschränkte oder verstärkte Aktivität auslösen. Professor Brian Haas, der die Studie leitete, sagt: "Es ist noch weitere Arbeit nötig. Aber wir hoffen, dass unsere Untersuchungen später dazu führen, Medikamente gegen Abnormalitäten im Sozialverhalten zu entwickeln."

Dierk Sindermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wissen
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.

  • Verbraucher
    Rund ums Geld

    Jeden Montag präsentieren wir Verbraucher- und Finanztipps und die Testsieger der Stiftung Warentest. mehr

  • Bauen & Wohnen

    Jeden Samstag neu: Tipps und Trends zu Haus und Garten, Bauen, Renovieren, Architektur und Wohnen. mehr

  • Auto & Verkehr

    Lesen Sie jeden Samstag Fahrberichte und Tipps für Autofahrer. Täglich aktuell: die Verkehrslage in und um Hannover. mehr