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Wer früher schläft, bleibt schlank

Wissenschaftliche Studie Wer früher schläft, bleibt schlank

Gute Neuigkeiten für alle Langschläfer: Wer bereits in jungen Jahren früh ins Bett geht, reduziert das Risiko, später dick zu werden. Das belegt jetzt eine wissenschaftliche Studie.

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Wer im Kindesalter früh ins Bett geht, reduziert die Anfälligkeit für Fettleibigkeit.

Quelle: Carsten Rehder

Columbus. Dann mal schnell ab ins Bett! Vorschulkinder, die schon vor der Tagesschau in den Federn liegen, haben später weniger Probleme mit Übergewicht. Eine neue US-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Jungs und Mädels zwischen drei und fünf, die regelmäßig vor 20 Uhr ins Bett müssen, später mehr als doppelt so selten zu Fettleibigkeit neigen, wie Alterskameraden, die eine Stunde und länger unterwegs sein durften.

Wissenschaftler der Universitatet von Ohio hatten über 25 Jahre die Entwicklung einer Gruppe von fast 1000 Kindern verfolgt: Nur eins von zehn Vorschulkindern, das um 20 Uhr im Bett lag, war später im Alter von 15 Jahren zu dick. Bei denen mit Schlafenszeiten zwischen 20 und 21 Uhr waren 16, bei denen, die bis nach 21 Uhr aufbleiben durften, 23 Prozent adipös.

"Ein fester Fahrplan tut den Kleinen gut"

Es sei wichtig, dass Kinder eine Schlafroutine entwickeln, sagt Schlafforscherin Meena Khan: "Ein fester Fahrplan tut den Kleinen gut. Besser jedenfalls, als wenn die Schlafenszeiten variieren."

Sarah Anderson, die die Studie verantwortete, ergänzt: "Natürlich muss frühes Zubettgehen nicht bedeuten, dass die Kleinen gleich tief einschlafen. Aber es bewirkt, dass sie "die Portion Schlaf bekommen, die sie benötigen". Außerdem hätten frühe Untersuchungen ergeben, dass Drei- bis Fünfjährige biologisch schon lange vor 21 Uhr müde sind. Die Studie erschien in der aktuellen Ausgabe der US-Fachzeitschrift " The Journal of Pediatrics".

Von Dierk Sindermann, RND

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