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Die Fernschreiberinnen
Australia Day

Statt des nervtötenden Tons meines inzwischen allzu vertrauten Weckers klingeln mich an diesem Morgen Polizeisirenen aus dem Schlaf. So laut, dass nicht nur ich, sondern auch meine Mitbewohnerinnen senkrecht im Bett sitzen. Beim Blick aus dem Fenster kommt die Erinnerung zurück: Heute ist Australia Day.

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Am Pool in Mooloolaba
Sonnenbaden im Pool: Kein Wunder, dass Ariane und Alisa ein paar Tage länger im Hostel bleiben als geplant.

Eine Woche in Mooloolaba an der Sunshine Coast, sieben Übernachtungen in einem netten Hostel an der Hauptstraße: Das war der Plan. Inzwischen steht unser Auto schon etwas länger in der Einfahrt der Jugendherberge – heute haben wir unseren Aufenthalt um eine dritte Woche verlängert.

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Camping in Queensland
Im Camper-Fachjargon werden die Rentner „Grey Nomads“, graue Nomaden, genannt.

Im Wohnwagen neben mir schlafen George und Georgia. Zwei Kinder im Grundschulalter, deren größtes Talent darin besteht, sich gegenseitig durch ihr fahrbares Zuhause zu jagen – und dabei laut zu schreien. Meine Nachbarn schräg gegenüber sind ein älteres Ehepaar, das seinen Beobachtungsposten, zwei riesige Klappstühle, bei unserer Ankunft sofort in Richtung unserer Parzelle rückt. Wir befinden uns auf einem Campingplatz im kleinen Küstenort Rainbow Beach.

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Weihnachtszeit
"Weihnachtsfeiern in Australien sind nicht schlechter als die Festtage zu Hause in Hannover, sie sind einfach anders – sonniger."

Glatteis vor der Haustür, Kekse im Ofen und einen Tannenbaum fürs Wohnzimmer auswählen: So funktioniert Weihnachten in Deutschland. Der typische Australier hingegen schnappt sich seine Familie, einen großen Grill und feiert am Meer. Schließlich ist auf der Südhalbkugel im Winter Hochsommer. So schwer ich mir Weihnachten auf der Südhalbkugel in Hannover vorstellen konnte, so leicht fällt es mir Heiligabend, mit einer Weihnachtsmütze am Strand zu liegen. Wie die echten Australier.

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Eine Surfstunde in Byron Bay
Alisa in den Wellen vor Byron Bay.

Diese Welle hat mich erwischt. Ich schlucke Salzwasser und spüre feine Sandkörner in meinen Augen. Das Surfbrett schlägt mir erst gegen den Unterkiefer und gleitet dann aus meinen Händen in Richtung Sandstrand. Die ersten Minuten meiner Unterrichtsstunde im Wellenreiten machen überhaupt keinen Spaß.

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Regenzeit
Ariane sucht zwischen klammen Klamotten nach etwas Essbarem.

Es regnet. An einem Tag prasseln über sechzig Millimeter Wolkenbruch auf den Strand der Sunshine Coast, im Radio warnt die Landesregierung die Bewohner Queenslands vor den Gefahren einer Überschwemmung. Unsere Zeit verbringen wir im trockenen Auto – auf fünf Quadratmetern. Vier lange Tage lang.

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Eine Busreise auf Fraser Island
Foto: Kristallklares Wasser: Ariane taucht vor Fraser Island ab.

Zwei Tage und eine Nacht auf der größten Sandinsel der Welt: Fraser Island. Unseren eigenen Geländewagen lassen wir stehen – wir gehen auf Tour mit einem Geländebus. In einer Gruppe von etwa 30 Backpackern fahren wir mit Rangerin Kristey über die Sandpisten des Unesco-Weltnaturerbes, dem ganzen Stolz der Fraser Coast. Der Bus mit Allradantrieb holpert durch den Regenwald – und bringt uns fast nicht mehr zurück zur letzten Fähre zum Festland.

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Kellnern mit Meerblick

Endlich ein Arbeitgeber, der meine Sprache spricht! Seit drei Wochen kellnere ich jetzt im Enzo's On The Beach, einem Strandrestaurant in Hervey Bay - geführt von einem Hannover-96 Fan, der lieber am Pazifik lebt, als an der Leine. Auch wenn der Rest der Belegschaft, bis auf die Köchin aus der Schweiz, Bestellungen im queensländischen Aussie-Slang aufnimmt, spricht mein Chef Enzo mit mir Deutsch. Zum Restaurant des Exil-Hannoveraners gehört ein kleines Holzhaus und eine große Terrasse, direkt am Strand gelegen.

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