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"Dino Frontier": "Die Sims" mit Cowboys und Dinos

Endboss "Dino Frontier": "Die Sims" mit Cowboys und Dinos

Dinosaurier zähmen, die Wild-West-Stadt ausbauen und Cowboys satt machen – "Dino Frontier" ist ein bisschen wie "Die Sims", nur eben in cool. Das einzige Problem des Spiels, ist dass es so wenig davon gibt.

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In jeder Hand ein Dino: In „Dino Frontier“ herrscht der Spieler über eine Siedlung im Wilden Westen – und muss auch Dinos zähmen.

Quelle: Uber Entertainment

Essen, schlafen, arbeiten – gähn! Als Anfang der Nullerjahre das Spiel „Die Sims“ auf den Markt kam, brach ein Hype aus. Viele Jugendliche, die bislang um PC-Spiele einen Bogen gemacht hatten, simulierten an ihrem Computer nun mit zahlreichen Erweiterungspaketen ein (mehr oder minder) authentisches Menschenleben. Ich fand das langweilig: Warum soll ich in einem Videospiel etwas machen, das ich auch im echten Leben machen kann?

Das liebevoll in Comic-Optik gestaltete Playstation-VR-Spiel „Dino Frontier“ (ab 12 Jahren) ist wie „Die Sims“, nur eben in cool. Das heißt: Statt in einer modernen Stadt spielt es im Wilden Westen, und statt normaler Tiere gibt es Dinosaurier – oh yeah! Als Bürgermeister einer wachsenden Siedlung gilt es, die Bewohner glücklich und satt zu halten, die Stadt auszubauen und Dinosaurier zu zähmen.

Das alles tut man mit dem Blick aus dem Himmel, wie bei einem Brettspiel. Mithilfe der Move Controller – zwei Stäbe mit Knöpfen, die man in jeder Hand trägt – greift der Spieler wortwörtlich dort ein, wo er gebraucht wird. Das alles wird von einem entspannten Off-Erzähler mit Südstaaten-Akzent begleitet. Howdy!

Eigentlich nerven nur zwei Sachen an „Dino Frontier“: Dass man dafür so viel Hardware braucht – die Playstation 4, eine Playstation-Kamera, das VR-Headset sowie die Move Controller. Und dass man von diesem Spiel noch viel mehr möchte. Der Titel platzt vor innovativen Ideen, detailverliebtem Design und Potenzial für Langzeit-Features, aber nach rund acht Stunden ist Schluss. Dann ist alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Schade. Ein Modus, der auch länger an den Titel bindet, hätte „Dino Frontier“ erst so richtig genial gemacht. Das haben ja auch „Die Sims“ hinbekommen.

Von Joss Doebler

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