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„Farpoint“: VR-Schießbude mit Aliens

Endboss „Farpoint“: VR-Schießbude mit Aliens

"Farpoint" ist der erste Shooter, der eigens für das VR-Headset der Playstation entwickelt wurde – und mit einem Controller in Gewehrform geliefert wird. Mit der Waffe im Anschlag gilt es, sich über einen Planeten mit spinnenartigen Aliens zu ballern.

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Gut Schuss: In „Farpoint VR“ kämpft man auf der PS 4 mit VR-Brille, Headset und Plastikwumme gegen die angriffslustigen Bewohner eines fremden Planeten.

Quelle: Sony/Impulse Gear

Die Schießbude auf dem Schützenfest war noch nie meine Stärke. Anstatt als Preis mit mir nach Hause zu gehen, blieben die riesigen Teddybären auf den Regalen sitzen und schauten spöttisch auf mich herab. Dabei waren Ego­shooter das Gaming-Genre, das ich jahrelang am liebsten gespielt habe.

Auch der neue Virtual-Reality-Shooter „Farpoint VR“ (ab 16 Jahre, nur für PS 4 VR) von Impulse Gear fühlt sich manchmal wie das Geballer auf dem Schützenplatz an – er ist der erste Shooter, der mit dem Playstation Aim Controller arbeitet. Dabei handelt es sich um ein Plastikgewehr, das in Verbindung mit Sonys Virtual-Reality-Brille benutzt wird. Der Spieler, der das Spiel durch einen vor die Augen geschnallten Bildschirm sieht, muss einen fremden Planeten voll feindseliger Aliens erkunden. Mit der Plastikwumme in der Hand gilt es, spinnenartige Monster zu erschießen und einen Weg zurück auf die Erde zu finden.

Mein erster Eindruck: Das junge Entwicklerstudio hat einen respektablen Shooter abgeliefert. Man kann sich flüssig mit den Analog-Sticks des Controllers auf dem Planeten bewegen, präzise zielen und schießen. Das ist in der ersten halben Stunde durchaus faszinierend. Danach wird es monoton: Weder gibt es Spezialfähigkeiten, noch kann man Gegenstände einsammeln. Die Story wirkt etwas dröge und abgegriffen. Spannend ist „Farpoint“ nur, weil man sich mittendrin befindet. Doch hätte es dem Spiel gut getan, wenn sich das Studio neben dem VR-Aspekt auch etwas mehr mit dem Spieldesign auseinandergesetzt hätte. Denn so ist es zwar ein spaßiger Zeitvertreib – geht aber am Ende doch nicht groß über das Ballern am Schießstand hinaus.

Von Joss Doebler

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