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„Fifa“ gegen „Pes“: Überraschungssieger im Konsolen-Derby

Endboss „Fifa“ gegen „Pes“: Überraschungssieger im Konsolen-Derby

So intensiv wie sich Schalke 04 und Borussia Dortmund auf dem Platz um die fußballerische Vorherrschaft im Pott streiten, so angeregt diskutieren Fans von „Fifa“ und „Pro Evolution Soccer“, welches die beste Fußball-Simulation ist. Bislang waren die Rollen klar verteilt – das ändert sich mit „Fifa 17“ und „Pro Evolution Soccer 2017“ („Pes“) überraschend.

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Mit Lizenz: Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang nimmt bei "Pes 17" Maß.

Quelle: Konami

Seit vielen Jahren galt „Pes“, der Titel des japanische Herstellers Konami, als Liebling von Taktiknerds und Detailversessenen. Erfolgreicher war aber „Fifa“ von Electronic Arts. Die Amerikaner halten die Lizenzen aller großer Ligen und Vereine. Pes-Spieler dagegen müssen sich auch in der neuen Version über viele Lücken ärgern: Aus der Bundesliga sind einzig Dortmund, Leverkusen und Schalke vertreten. Der FC Bayern fehlt komplett.

Ausgleichen konnte Konami das zuletzt vor allem durch eine bessere Grafik. Die Spielergesichter sahen täuschend echt aus, die Bewegungen waren flüssig animiert. Den Vergleich der aktuellen Versionen gewinnt jedoch etwas überraschend „Fifa“. Die kanadischen Entwickler setzten im neuen Teil erstmals auf die Grafik-Engine Frostbite und schaffen so eine Atmosphäre, die einer Fernsehübertragung in wenig nachsteht. Beide Titel bewegen sich in diesem Punkt mittlerweile auf Champions-League-Niveau – nur die lieblosen und sich stetig wiederholenden „Pes“-Kommentatoren sind noch genauso nervtötend wie in den Vorjahresversionen.

Gute Optik: Die Animation von Marco Reus überzeugt in „Fifa 17“.

Quelle: EA Sports

Überhaupt scheint sich Konami überwiegend auf die Vorgänger verlassen zu haben. Der „Pes“-Kampagnenmodus „My Club“ wurde etwas aufpoliert – viel mehr Neues haben die Entwickler nicht vorzuweisen. Anders Electronic Arts, die ihren Kampagnenmodus ebenfalls verbesserte, die Online-Spielmodi erweitert und mit dem neuen Storymodus „The Journey“ dem Spiel eine neue, sehr gelungene Ebene hinzufügt haben: Erstmals kann man aus der Sicht des fiktiven Talents Alex Hunter dessen Aufstieg zum Fußballprofi nachspielen.

Unschlagbbar bleibt „Pes“ so letztlich nur noch bei den taktischen Möglichkeiten: Wer mit wenigen Knopfdrücken während des Spiels die Aufstellung bei Ballbesitz einstellen kann, fühlt sich am Controller schnell wie Jürgen Klopp oder Pep Guardiola. In fast allen anderen Zweikämpfen setzt sich am Ende aber „Fifa 17“ durch und holt den Derbysieg – und das überraschend deutlich.

Von Ansgar Nehls

„Pro Evolution Soccer 2017“ gibt’s für PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360 und PC.

Quelle:


„Fifa 17“ gibt’s für PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360 und PC.

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