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"Ghost Recon Wildlands": Auf Abwegen im Drogendschungel von Bolivien

Endboss "Ghost Recon Wildlands": Auf Abwegen im Drogendschungel von Bolivien

Ubisoft schaufelt in der Tom-Clancy-Reihe schon seit den Achtzigern kompakte Taktikshooter auf den Markt. Nach "The Division" soll nun "Ghost Recon Wildlands" als zweiter Reboot frischen Wind in das Franchise bringen – und schickt den Spieler in den bolivianischen Drogendschungel.

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Feuergefecht bei voller Fahrt: Boliviens Klippen sind nichts für unaufmerksame Autofahrer.

Quelle: Ubisoft

Gegen Stagnation hilft oft nur ein radikaler Neustart. Das dachten sich wohl auch die Entwickler von Ubisoft bei den einst legendären Tom-Clancy-Spielen. Die kompakten Taktik-Shooter, die lose auf den Kriegsromanen des 2013 verstorbenen US-Autors Tom Clancy basieren, wurden am Fließband produziert. Seit 1987 sind in diversen Reihen rund 40 Titel erschienen. Innovativ waren sie aber längst nicht immer. Das soll sich nun ändern.

„Ghost Recon Wildlands“ (FSK 18, für PC, Xbox One und PS4) ist nach „The Division“ (2016) der zweite große Tom-Clancy-Reboot. Darin reist der Spieler als Teil einer geheimen, kleinen US-Militäreinheit nach Bolivien, wo er das Imperium eines mächtigen Drogenkartells sabotieren soll. Ein ehrgeiziges Ziel, wie schon der erste Blick auf die Karte der erstmals offenen Spielewelt zeigt: In Ubisofts Bolivien ist der Drogendschungel riesig und voller Berge und Hügellandschaften – und es gibt mindestens genauso viele feindliche Milizen wie Zivilisten. Begegnet man den Soldaten auf der Straße, drückt man besser das Gaspedal durch, bevor man erkannt und erschossen wird. Blöd nur, dass die kurvigen Straßen oft direkt an einem Abgrund entlangführen. Und so fliegt man dabei auch gerne mal mit dem Motorrad von einer steilen Klippe in die Tiefe. Bolivien ist nichts für unaufmerksame Fahrer.

So groß die Landschaft ist, so umfangreich ist auch die Story – mit unzähligen Nebenmissionen und versteckten Sammelobjekten. Hier zeigt sich aber auch das große Problem des Spiels – fehlende Abwechslung. Die Story birgt wenig Überraschungen, genau wie die Missionen: Der Spieler dringt in einen Stützpunkt ein und muss es zu einem Punkt in der Mitte schaffen, um etwas zu stehlen, jemanden zu verhören oder zu töten. Mehr Abwechselung bietet da der kooperative Modus. Wer mit drei Freunden zockt, kann sich bei langatmigen Gefechten immerhin gut unterhalten.

Von Joss Doebler

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