Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
„ReCore“: Adventure-Schatz für echte Entdecker

Endboss „ReCore“: Adventure-Schatz für echte Entdecker

In letzter Zeit hat man von "ReCore" kaum noch etwas mitbekommen – dabei handelt es sich dabei um einen Major-Titel aus dem Hause Microsoft, an dem Entwickler von "Destiny" und "Metroid Prime" mitgearbeitet haben. Und nicht nur das: Das flinke Wüstenadventure erinnert an eine beinahe vergessene Videospiel-Ära.

Voriger Artikel
„Fifa“ gegen „Pes“: Überraschungssieger im Konsolen-Derby
Nächster Artikel
"Gears of War 4": Maskuline Muskelpakete

Manchmal lieb: In „ReCore“ sind nicht alle Roboter böse – Joules Begleiter Mack erinnert etwa an einen treuen Hund.

Quelle: Microsoft Studios

Manchmal sind es die unbekannten Dinge, die am schönsten sind: die Band, die kaum jemand kennt. Der Film, der mit Glück wenigstens im kleinen Arthouse-Kino läuft. Die Pizzabude, die gerade erst eröffnet hat. Oder das Markenspiel, das vom Entwickler etwas lieblos promotet, von Kritikern verschmäht und von der Community kaum beachtet wurde: „ReCore“.

Auf der E3-Spielemesse 2015 wurde der Microsoft-Titel noch mit breiter Brust angekündigt. Immerhin waren an der Entwicklung Schöpfer des Science-Fiction-Klassikers „Metroid Prime“ oder des Kult-RPG-Shooters „Destiny“ beteiligt.

Die Story des Action-Adventures scheint auf den ersten Blick altbekannt: Die Menschheit ist nach einer Pandemie gezwungen, auf einen neuen Planeten zu fliehen. Die Siedler wurden in einen 200-jährigen Kunstschlaf versetzt, während Roboter den Planeten für die menschliche Zivilisation vorbereiteten. Protagonistin Joule erwacht zu früh und sieht, dass nichts nach Plan verlaufen ist: Die meisten Menschen sind verschwunden, die meisten Roboter sind feindselig. Das alles ist keine Story-Revolution, wird aber liebevoll und mysteriös erzählt.

Großartig ist das unkonventionelle Spielkonzept: „ReCore“ verbindet eine offene Spielwelt mit Jump-’n’-Run- und Shooter-Elementen. Das fühlt sich ein bisschen nach alten 3D-Pionieren wie „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ oder „Mario 64“ an. „ReCore“ wirkt wie eine Hommage an die N64-Ära – mit HD-Grafik und komplexerem Spielsystem. Joule muss Roboter-Kerne sammeln, kämpfen, rätseln und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dabei helfen ihr ihre eigenen kleinen Roboter, etwa der loyale, kämpferische Tech-Hund Mack. Mit besonderen Schätzen werden neugierige Spieler belohnt, die auch mal abseits der Pfade die Wüstenwelt und ihre Höhlen erkunden – und die mit „ReCore“ auch mal einen unter Wert verkauften Titel in die Konsole legen.

Von Joss Doebler

„ReCore“ (USK 12) gibt’s für PC und Xbox  One.

Quelle: Microsoft Studios
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Endboss

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 158,79 -0,13%
CONTINENTAL 214,34 -0,81%
TUI 14,76 -0,28%
SALZGITTER 43,31 +3,88%
HANNO. RÜCK 108,98 +0,44%
SYMRISE 71,10 +0,01%
TALANX AG NA... 33,85 +0,53%
SARTORIUS AG... 77,73 -0,68%
CEWE STIFT.KGAA... 79,22 +0,64%
DELTICOM 12,76 -0,72%