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"Watch Dogs 2": Wenn Hipster hacken

Endboss "Watch Dogs 2": Wenn Hipster hacken

Mit "Watch Dogs 2" liefert Ubisoft die wohl ausgeklügelste offene Spielwelt des Jahres ab. Als Teil der Hackertruppe "DeadSec" soll der Spieler den größten Datenkraken der Welt zu Fall bringen. Das macht mitunter unheimlich Spaß – wären da nur nicht diese schmerzhaft schrillen Hipster-Hacker.

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Zu schrill, um wahr zu sein: 
Hacker Marcus.

Quelle: Ubisoft

Auf dem schwarzen Bildschirm erscheint grüne Schrift, der Computer macht „pling“ und „plong“ – und zack, ist das System geknackt. Kaum eine andere Tätigkeit wird in Filmen und Serien so unrealistisch dargestellt wie das Hacken von Computern.

Auch in Ubisofts „Watch Dogs 2“ (USK 18, für PC, Xbox  One und PS4) dreht sich alles ums Hacken – allerdings ist das da weniger ein nervenaufreibender Psychothriller, sondern eher eine schrille Elektro-Party. Das Spiel ist eine Mischung aus Schleich-Shooter und Open-World-Rollenspiel. In einer dystopischen Welt sammeln Konzerne und Regierungen Daten über alles und jeden. Als Teil der Hackertruppe „DeadSec“ soll der Spieler nicht weniger als das ganze System zu Fall bringen. Dazu muss er Follower sammeln, die ihm die Rechenkapazität ihrer Handys zur Verfügung stellen, sich mit bewaffneten Security-Posten herumschlagen und sein Smartphone vor überraschend leicht zugängliche Serverterminals halten: Dort muss man nur einen Knopf drücken, und schwupps, ist das System lahmgelegt. Mann, das ist ja einfach. Und natürlich muss man sich noch in Bandenkriegen gegen rivalisierende 
 Codeknacker behaupten – was Hacker eben vermeintlich so machen.

Mann, ist Hacken einfach

„Watch Dogs 2“ wäre ein ziemlich lachhafter Titel geworden – wäre das Spielsystem nicht so ausgeklügelt, dass es sogar mit der prominenten Open-World-Reihe „GTA“ mithalten kann. Und es macht Spaß, durch die Gebiete zu schleichen, die offene Welt zu erkunden und sich auf zahlreiche Nebenquests zu begeben. Da verzeiht man sogar die stumpfe Story und die schmerzhaft schrillen Hipster-Charaktere. Was fehlt, ist die Selbstironie. Ohne die tritt Ubisoft leider in dieselbe Falle wie eben jene Filme und Serien mit den schwarzen Bildschirmen und der grünen Schrift. Pling, plong.

Von Joss Doebler

„Watch Dogs 2“ (USK 18) gibt es für PC, Xbox  One und PS4.

„Watch Dogs 2“ (USK 18) gibt es für PC, Xbox  One und PS4.

Quelle: Ubisoft
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