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Charttauglicher Metal im Musikzentrum

Konzert-Tipp Charttauglicher Metal im Musikzentrum

In ihrem Heimatland Norwegen sind Kvelertak das, was man wohl einen Chartstürmer nennen kann. Trotz oder eben wegen ihres Genres: Black-Metal. Heute sind sie im Musikzentrum.

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Black-Metal und breitbeiniger Rock: In Norwegen regieren Kvelertak die Charts.

Quelle: Handout

Sollte jemals eine Black-Metal-Band auf Platz 1 der deutschen Charts landen, wäre das eine kleine Sensation. In Norwegen hingegen ist das nichts Besonderes, bei den Skandinaviern ist Musik der härteren Gangart durchaus massentauglich. Kvelertak (Norwegisch für „Würgegriff“) ist eine der Bands, die es auf Platz 1 geschafft hat, 2013 mit ihrem zweiten Album „Meir“. Ihre neue Platte „Nattesferd“ landete immerhin auf Platz 2.
Die Band hat sich allerdings nicht bloß dem wüsten Black-Metal-Geschredder verschrieben, sondern begeistert auch mit breitbeinigem Rotz-Rock, der ihre Landsmänner von Turbonegro einst berühmt gemacht hat. Kvelertak fahren dicke Riffs auf, die vor Testosteron tropfen, wie ein warmes Bier, mit dem gerade jemand Dosenstechen veranstaltet hat. Da ist es auch egal, dass die Texte durchgängig in der Landessprache geschrieben sind. Auf der anderen Seite stehen düstere Metal-Songs, bei denen man merkt, dass den Menschen oben im Norden manchmal ein paar wärmende Sonnenstrahlen fehlen. Heute sind Kvelertak im Süden – im Musikzentrum.

Manuel Behrens

Kvelertak live,
Dienstag, Beginn 20 Uhr, Eintritt 21 Euro,
Musikzentrum, Emil-Meyer-Straße 26–28

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