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„Ich bin kein Rassist, aber ...“

Dokumentation: "Die Arier" „Ich bin kein Rassist, aber ...“

Die Dokumentation "Die Arier" sucht die Konfrontation mit Nazis - und wurde dafür für den Grimme-Preis nominiert. Macherin Mo Asumang berichtet am Montag im Literarischen Salon.

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Mo Asmunag berichtet über ihre Erlebnisse mit Rechtsradikalen.

Kein Thema spaltet Deutschland zurzeit so sehr wie der Umgang mit dem Fremden. Oft hört man Sätze wie „Ich bin kein Rassist, aber ...“ – enden tun sie dann meist doch mit Vorurteilen gegen andere. Das weiß Mo Asumang nur zu gut. Die afrodeutsche TV-Moderatorin und Regisseurin findet: Fremdenfeindlichkeit wird heute oft nicht mehr offen vor sich hergetragen. Versteckt hinter Klischees und Besorgnis schleicht sie sich in unseren Alltag ein.

Um das zu zeigen, setzte sich Asumang diesem Rassismus bewusst aus: In Ihrer für den Grimme-Preis nominierten Dokumentation „Die Arier“ suchte sie die Konfrontation mit bekennenden Rechtsradikalen auf Demos, Nazi-Dating-Portalen und in rechten Gruppierungen. Den Rassismus fand sie zu ihrer Bestürzung aber auch abseits der erwarteten Orte. Über ihre Erfahrungen berichtet und diskutiert Asumang am Montag im Literarischen Salon mit Salon-Volontärin Cara Salto.

Katharina Kunert

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