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SDP im Interview: "Wir sind eine Internetband"

Verlosung SDP im Interview: "Wir sind eine Internetband"

SDP aus Berlin machen erfolgreich Partymucke: Weil das Hannover-Konzert am Freitag schnell ausverkauft war, spielen SDP eine Zusatzshow in der Swiss-Life-Hall. Wir haben mit dem Duo gesprochen und verlosen Tickets für das Konzert am Donnerstag.

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Quelle: Handout

Hallo Dag, mit einer partytauglichen Mischung aus Pop, Punk und Hip-Hop seid ihr mit SDP bekannt geworden. Das Lied „Echte Freunde“ von eurem aktuellen Album „Die bunte Seite der Macht“ ist eine Ode an die Freundschaft. Wie haben dein Bandkollege Vincent und du euch damals kennengelernt?

Verlosung:

ZiSH verlost Dienstag bis 19 Uhr fünfmal zwei Tickets für das Konzert am Donnerstag. Mehr Infos unter facebook.com/ZishHAZ

Damals auf der Oberschule, in der 7. Klasse war das. Da wurde mir gesteckt, dass Vincent auch Ärzte-Fan ist und E-Gitarre spielt. Ich hatte auch gerade angefangen, Gitarre zu spielen, und habe Vincent dann einfach angequatscht. Wir haben uns dann gleich zum Musikmachen verabredet.

Ihr seid 34 Jahre alt, eure Schulzeit ist eine Weile her. Nicht so bei euren Fans: Auf dem Hurricane-Festival hatte ich bei eurer Show das Gefühl, nur von 18-Jährigen umgeben zu sein. Was habt ihr Teenies zu sagen?

Man feiert nicht nur die Musik von Gleichaltrigen, sondern die, die einen berührt, die irgendwas mit einem macht.

Warum können sich junge Leute mit eurer Musik identifizieren?

Ich glaube, dass wir trotz des Altersunterschiedes zu dieser Generation gehören. Ende der Neunzigerjahre dachte ich noch, dass wir eine Null-Generation sind. Alles Wichtige war irgendwie vor uns. Dabei waren wir die Ersten, die als Kinder mit dem ganzen digitalen Scheiß in Berührung kamen. Das verbindet uns mit den 20-Jährigen.

Als eine der ersten deutschen Bands habt ihr 2006 Youtube benutzt. Trotzdem kritisiert ihr in Liedern wie „Erst mal ein Selfie“ Social Media. Wie passt das zusammen?

Nur weil man irgendetwas in dieser Welt nutzt, muss man es ja nicht gnadenlos abfeiern, ohne es auch kritisch zu sehen. Gerade weil wir eine Band sind, die musikalisch alles selbst macht, sind wir irgendwie auch eine Internetband.

Auf Instagram und Co. seid ihr aber nicht so aktiv. Habt ihr euch bewusst dagegen entschieden?

Schon, weil wir sonst die ganze Zeit damit beschäftigt wären, und das versaut unser Leben. Dahinter steckt aber keine Politik. Wenn es morgen den neuen Trend gibt und wir denken: „Ey, das ist ja genau unser Ding“, dann sind wir krass am Start. Wir sind da offen und machen, worauf wir Bock haben.

Interview: Sarah Mussil

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