Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
„Ich bereue die Mutterschaft.“

Ticketverlosung zu „Regretting Motherhood“ „Ich bereue die Mutterschaft.“

Orna Donaths Buch „Regretting Motherhood: Wenn Mütter bereuen“ regte zu einer emotionalen Debatte an. Am Montag, 14. März, ist sie im Literarischen Salon der Universität Hannover zu Gast. ZiSH verlost zweimal zwei Tickets.

Voriger Artikel
Werde Teil eines Live-Videos!
Nächster Artikel
Mit ZiSH zur N-Joy-Show von Bosse

Orna Donath wusste bereits mit 16 Jahren, dass sie keine Kinder möchte.

Quelle: Toni Aven

Hannover. Darf eine Mutter zugeben, dass sie es bereut hat, Kinder bekommen zu haben? Wer das tut, gilt als „kaltherzig“ oder sogar „Rabenmütter“. Mit ihrem Buch „Regretting Motherhood: Wenn Mütter bereuen“ löste die israelische Soziologin Orna Donath eine heftige Diskussion aus. Es geht den Frauen dabei nicht um negative Beziehungen zu ihren Kindern. Viele sagen ganz klar, dass sie ihre Kinder sehr lieben. Doch durch die Mutterschaft haben sie ihre eigene Identität verloren. Die Soziologin denkt, dass Frauen zur Mutterschaft gedrängt werden. Zu einem erfüllten glücklichen Leben gehören Kinder.

Orna Donath wusste bereits mit 16 Jahren, dass sie keine Kinder will und dass nach israelischen Vorstellungen, eine richtige Frau auch Mutter wird. In den letzten Jahren wurden zunehmend auch die negativen Seiten einer Mutterschaft thematisiert, weswegen sich die 39-Jährige die Frage stellte, ob es Mütter gibt, die anhaltende Reue verspüren. Unzählige dankende Rückmeldungen von kinderlosen Frauen und bereuenden Müttern bestätigten die Soziologin in ihrer Vermutung.

Ricarda Deutsch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hannover & anderswo

ZiSH ist die junge Redaktion der HAZ. Hier schreiben Studenten, Azubis und Schüler über das, was sie bewegt. Jeden Dienstag und Freitag gibt es eine neue ZiSH-Seite in der HAZ. Du willst auch mitmachen? Dann bewirb dich gerne! mehr